Ralph J. Butzer

Heinz Kohut zur Einführung

Cover Heinz Kohut zur Einführung

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Buchreihe: Bibliothek der Psychoanalyse

Verlag: Psychosozial-Verlag

ca. 200 Seiten, Broschur, 125 x 190 mm

Erschienen im Juni 2016

ISBN-13: 978-3-8379-2610-1, Bestell-Nr.: 2610

Heinz Kohuts psychoanalytische Theorien führten zu einer heftigen Kontroverse innerhalb der Psychoanalyse, die bis heute anhält. In den 1960er Jahren stieg er zu einem wichtigen institutionellen Repräsentanten auf und wurde sogar als »Mr. Psychoanalyse« bezeichnet. Als er jedoch seine eigenständige Theorie des Narzissmus entwickelte, wurde er für den Mainstream zum Dissidenten – zu jemandem, der den Boden der klassischen Theorie verlassen habe.

Ralph Butzer zeichnet Kohuts Entwicklung aus der freudianischen Trieb- und Metapsychologie präzise nach und erläutert wichtige Erkenntnisse und Theorieentwicklungen, die zunehmend das Konstrukt des Selbst in den Mittelpunkt seines Denkens rückten. Dabei wies Kohut auch auf Aspekte einer für die Gesundheit wichtigen und notwendigen Rolle der Eltern als Selbstobjekte hin. Er rehabilitierte den Begriff des Narzissmus, indem er eine eigene, von den Trieben unabhängige Entwicklung für ihn zur Diskussion stellte und schlug ein neues Verständnis von Aggression vor.

Inhaltsverzeichnis

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Einleitung

1. Von der Trieb- zur Selbstpsychologie
Kohuts Weiterentwicklung der psychoanalytischen Narzißmustheorie
Kohuts Narzißmus-Buch aus dem Jahre 1971

2. Eine eigenständige »Psychologie des Selbst«
Die bipolare Struktur des Selbst
Selbstpsychologie und Ödipuskomplex

3. Wie heilt die Psychoanalyse?
Neue Einschätzung der Selbst-Selbstobjekt-Beziehungen
Zur Theorie des Heilvorgangs
Zum Umgang mit Abwehr und Widerstand

4. Kritik an Kohut
Kohut und seine Vorläufer
Komplementarität
Selbstobjekt und »true object«

5. Abschließende Perspektiven
Anspruch der Selbstpsychologie
Lösungswege

Anhang
Anmerkungen
Literatur
Zeittafel

Rezensionen

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www.socialnet.de

Rezension von Hans-Peter Heekerens

»Wenn man in der Ausbildung zur Sozialen Arbeit und im Diskurs der Sozialen Arbeit die Psychoanalyse nicht auf einen wie auch immer gearteten Freudianismus einengen will, dann muss man neben den Freuds und den Freudianer(inne)n auch die Vertreter(innen) der Objektbeziehungs- und der Selbst-Theorie zur Kenntnis nehmen. Zur letzteren bietet das vorliegende Buch einen guten Zugang, der im deutschsprachigen Raum nach wie vor keinen besseren fürchten muss…« [mehr]