Wolfgang P. Rehmert

Wolfgang P. Rehmert betreibt als Psychotherapeut eine eigene Praxis. Er ist an Retina Pigmentosa erkrankt und Mitglied der Pro Retina Deutschland (PRDV).

Alle über uns beziehbaren Titel von Wolfgang P. Rehmert:

Die zerbrochene KugelEva-Maria Glofke-Schulz, Wolfgang P. Rehmert (Hg.)
Die zerbrochene Kugel
Leben mit degenerativer Netzhauterkrankung
EUR 22,90

Allein in Deutschland sind ca. 1,5 Millionen Menschen von degenerativen Augenerkrankungen wie Retinitis pigmentosa oder Makuladegeneration betroffen, die oft zur Erblindung führen. Professionelle Helfer müssen die Betroffenen auf Maßnahmen der sozialen und beruflichen Rehabilitation vertrösten. Mit ihren seelischen Reaktionen sind sie häufig allein. »Das Buch handelt (...) von Menschen, konfrontiert mit einer Krankheit, der gegenüber die Mittel der Medizin machtlos sind und die unaufhaltbar zu einer schweren Behinderung führt. Es handelt aber auch von den Mitmenschen der unmittelbar Betroffenen, ihren Verwandten und den zahllosen Helfern und Therapeuten (...). Es ist ein ungewöhnliches Buch, weil es von Autoren geschrieben ist, die in unterschiedlicher Weise selbst von dieser schweren Behinderung betroffen sind (und) (...) weil es der Erweiterung der fachlichen und menschlichen Bildung von Therapeuten/innen dient, der Information und der Orientierung im Umgang mit schwerer, erblicher und nicht aufzuhaltender Krankheit und Behinderung. (...) Bemerkenswert ist die Breite und Vielfalt der in diesem Buch behandelten Themen: Es enthält Kapitel über Beratung und Psychotherapie von Sehbehinderten (...) und auch ein abschließendes Kapitel über die „Telefonberatung der Pro Retina e.V. Deutschland“. (...) Alles in allem ein informatives und zugleich durch die Darstellung von Menschen in ihrer Auseinandersetzung mit der Krankheit anrührendes Buch, nüchtern und unsentimental, keine „Betroffenheitsliteratur“, jedoch ein Buch von Betroffenen für Betroffene und deren Helfer, ein Buch vom „guten Helfen“ auch und gerade dann, wenn scheinbar nichts mehr zu „retten“ ist, nicht mehr alles „wieder gut“ wird, wie es der wohlmeinende Optimismus professioneller und nicht professioneller Helfer so oft will. (...) Wir empfehlen, es zu lesen und sich mit ihm auseinander zu setzen. Es lohnt sich.« Ingrid und Fritz Wandel, Zeitschr. f. Transaktions Analyse 17. Jahrg. 2000 »Ein gelungener Sammelband, von dem nicht nur Erkrankte, sondern auch Experten wie Psychologen, Ärzte, soziale Berater, Rehabilitations- und Mobilitätslehrer (...) profitieren können.« Ulrike Wipprecht in Parität [ mehr ]

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