Donald W. Winnicott

Reifungsprozesse und fördernde Umwelt

Cover Reifungsprozesse und fördernde Umwelt

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EUR 34,00

Dieser Titel ist derzeit vergriffen.

Buchreihe: Bibliothek der Psychoanalyse

Verlag: Psychosozial-Verlag

378 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

2. Aufl. 2006

Erschienen im Dezember 2006

ISBN-13: 978-3-8980-6705-8, Bestell-Nr.: 705

Aus dem Englischen von Gudrun Theusner-Stampa

Die in diesem Band veröffentlichten Abhandlungen Winnicotts über Psychoanalyse und Entwicklung des Kindes basieren auf der Freud’schen Erkenntnis, dass psychische Störungen und Fehlentwicklungen in der frühen Kindheit beruhen. Winnicott kann jedoch darüber hinaus in Anlehnung an Melanie Klein zeigen, dass nicht alle Störungen im klassischen Ödipuskomplex wurzeln, sondern oft weit tiefer in die Kindheit zurückreichen. Winnicott schreibt dazu: »Das anfänglich entstehende Ich ist zunächst fast absolut abhängig vom stützenden Ich der Mutterfigur und von der sorgfältig abgestuften Verweigerung ihrer Anpassung. Dies ist ein Teil dessen, was ich als ›ausreichend gutes Bemuttern‹ bezeichnet habe; auf diese Weise nimmt die Umwelt ihren Platz unter den anderen wesentlichen Zügen der Abhängigkeit ein, in der sich der Säugling entwickelt und in der er primitive psychische Mechanismen einsetzt.«

Rezensionen

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FoRuM Supervision – Zeitschrift für Beratungswissenschaft und Supervision. 2019

Rezension von Hans-Peter Griewatz

»Die Beschäftigung mit Winnicott hat mir in dreierlei Hinsicht Gewinn gebracht: 1. es hat mir auf einer historischen Ebene deutlich gezeigt, wie Winnicott in der Auseinandersetzung mit den Pionieren und Zeitgenoss_innen der Psychoanalyse seine theoretischen und begrifflichen Instrumente geschärft hat; 2. er hat einen eigenen wichtigen Zugang zum Verständnis von Delinquenz, abweichendem Verhalten und „Psychopathie“ gelegt, der auch noch heute sozialwissenschaftliche Bedeutung beanspruchen kann, auf den ich hier jedoch nicht weiter eingegangen bin und 3. die Bedeutung Winnicotts für die Supervision, mit methodischen und methodologischen Implikationen einhergehen, auf die ich ebenfalls nicht weiter eingegangen bin. Daher lohnt es sich insbesondere auch für Supervisor_innen, Winnicotts „Reifungsprozesse und fördernde Umwelt“ zu lesen…«