Alfred Lorenzer

Sprache, Lebenspraxis und szenisches Verstehen in der psychoanalytischen Therapie

Psyche, 1983, 37(2), 97-115

Cover Sprache, Lebenspraxis und szenisches Verstehen in der psychoanalytischen Therapie

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Verlag: Klett Cotta/Psychosozial-Verlag

Erschienen im Januar 1983

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Vom Grundproblem der Psychoanalyse ausgehend, die mit Sprachmitteln das Nichtsprachliche (Unbewusste) zu erkunden sucht, wird das szenische Verstehen als zentrale psychoanalytische Technik erläutert. Freud sagt vom Verdraengt-Unbewussten, es komme durch Trennung der Sach- von den Wortvorstellungen zustande. Diese Terminologie wird durch das Heranziehen weiterer Freud-Texte interpretiert. Die Sach -Vorstellungen sind Erinnerungsspuren (noch) sprachloser Interaktionen, als Niederschläge erlebter und Modelle künftiger Handlungen. Das szenische Verstehen, das - auf der Basis der Teilnahme der Therapeuten am szenischen Spiel des Patienten - sämtliche vom Patienten dargebotenen Materialien nach Analogie der Traumdeutung behandelt, ist darum die via regia zum Unbewussten. (c) Psychosozial-Verlag 2009 alle Rechte vorbehalten