Mario Erdheim

Die Veränderung der psychischen Dynamik durch historische Prozesse am Beispiel von Dorothea Schlegels »Florentin«

Psyche, 1997, 51(9-10), 905-925

Cover Die Veränderung der psychischen Dynamik durch historische Prozesse am Beispiel von Dorothea Schlegels »Florentin«

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Verlag: Klett Cotta/Psychosozial-Verlag

Erschienen im Januar 1997

Bestell-Nr.: 51505

Die Romantik gilt als Epoche des revolutionären Enthusiasmus, deren Aufbruchstimmung schließlich in konservative, restaurative Strömungen umschlug. Am Beispiel des von Dorothea Schlegel im Jahre 1801 verfassten Romans Florentin werden die Gründe für Aufbruch und Rückkehr der Romantiker zur Anpassung an die herrschende Ordnung und die darunter verborgene Sehnsucht nach beruhigender Unbewusstheit aus psychoanalytischer Perspektive untersucht. Dabei stehen die Umstrukturierung der Psyche, die Veränderung des Verhältnisses zwischen Es, Ich und Überich sowie der aufgrund soziokultureller Prozesse erfolgte Zusammenbruch des Antagonismus von Familie und Kultur, durch den Widersprüche eingefroren und Geschlechtergrenzen restauriert wurden, im Mittelpunkt der Betrachtung. (c) Psyindex.de 2009 alle Rechte vorbehalten