György Gergely

Ein neuer Zugang zu Margaret Mahler: normaler Autismus, Symbiose, Spaltung und libidinöse Objektkonstanz aus der Perspektive der kognitiven Entwicklungstheorie

Psyche, 2002, 56(9-10), 809-838

Cover Ein neuer Zugang zu Margaret Mahler: normaler Autismus, Symbiose, Spaltung und libidinöse Objektkonstanz aus der Perspektive der kognitiven Entwicklungstheorie

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Verlag: Klett Cotta/Psychosozial-Verlag

Erschienen im Januar 2002

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Margaret Mahlers Forschungen zur psychischen Entwicklung des Menschen wurden von Entwicklungstheoretikern und Säuglingsforschern einer scharfen empirischen, theoretischen und methodologischen Kritik unterzogen. Obgleich in der Regel gerechtfertigt, unterschlägt diese Kritik nach Ansicht des Autors kreative Einsichten Mahlers. Unter Rückgriff auf Begriffe und Befunde der neueren kognitiven Entwicklungstheorie werden diese Einsichten neu formuliert. So wird Mahlers Konzept der normalen autistischen Phase im Licht der Theorie der Kontingenzentdeckung als ursprüngliche Phase primärer Beschäftigung mit selbsterzeugter perfekt reaktionskontingenter Stimulation begriffen. Der Begriff der normalen Symbiose wird mit Hilfe aktueller Vorstellungen zur homöostatischen Regulierung aus der Bindungstheorie und unter Heranziehung des sozialen Biofeedback-Modells mütterlicher Affektspiegelung neu gefasst. Mahlers Gedanken zur Entwicklung von Spaltung und libidinöser Objektkonstanz werden schließlich aus der Perspektive neuerer Theorien der frühen Entwicklung von Repräsentation und Mentalisierung betrachtet. (c) Psyindex.de 2009 alle Rechte vorbehalten