Robert S. Wallerstein

Entwicklungslinien der Psychoanalyse seit Freud: Divergenzen und Konvergenzen einer Wissenschaft im steten Wandel

Psyche, 2006, 60(9-10), 798-828

Cover Entwicklungslinien der Psychoanalyse seit Freud: Divergenzen und Konvergenzen einer Wissenschaft im steten Wandel

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Verlag: Klett Cotta/Psychosozial-Verlag

Erschienen im Januar 2006

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Die Entwicklung der Psychoanalyse als Disziplin - als Theorie der Seele genauso wie als Behandlungsmethode für seelische Störungen - wird im Überblick dargestellt, und die sich abzeichnende Entwicklung in der nahen Zukunft wird skizziert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Kohärenz der Psychoanalyse als Theoriegebäude, angefangen mit Freuds Bemühungen, die von ihm begründete Psychoanalyse als einheitliche und vereinheitlichte Theorie zu bewahren. Es wird erläutert, wie diese Bemühungen - noch zu Freuds Lebzeiten - durch die Entwicklung zu einer theoretischen Vielfalt scheiterten, der heute für die Psychoanalyse weltweit charakteristisch ist. Danach wird auf die - noch nicht überall erkannten - Anzeichen wachsender Konvergenz zwischen sehr disparaten und scheinbar entgegengesetzten theoretischen Perspektiven eingegangen, einer Konvergenz zumindest auf der Ebene behandlungstechnischer Anwendung und der erfahrungsnahen klinischen Theorie, die auch Implikationen für die Ebene der erfahrungsfernen (metapsychologischen) Theorie haben. Es wird davon ausgegangen, dass diese Entwicklung anhält und dass sie die Psychoanalyse als Wissenschaft von der Seele, die sich durch empirische Forschung auf der Grundlage wissenschaftlicher methodischer Grundsätze weiterentwickelt, glaubwürdiger machen wird. (c) Psyindex.de 2009 alle Rechte vorbehalten