Vera King

Faszination und Anstößigkeit: Der »Fall Dora« im Entstehungs- und Veränderungsprozess der Psychoanalyse

Psyche, 2006, 60(9-10), 978-1004

Cover Faszination und Anstößigkeit: Der »Fall Dora« im Entstehungs- und Veränderungsprozess der Psychoanalyse

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Verlag: Klett Cotta/Psychosozial-Verlag

Erschienen im Januar 2006

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Sigmund Freuds Fall Dora ist die erste der großen Fallgeschichten, sie war Bestandteil des Entstehungsprozesses der Psychoanalyse und sie stellt einen bedeutenden Schritt bei der Entdeckung der Übertragung dar. Der Fall Dora gilt als der am meisten kommentierte von Freuds Fällen, und er wurde vielfach ambivalent aufgenommen: als eindrucksvoll und faszinierend, aber auch als misslungen und anstößig. Die vielschichtigen Facetten und Ursachen dieser Ambivalenz werden herausgearbeitet, und theoretische und methodische Weiterentwicklungen innerhalb der Psychoanalyse werden anhand der Rezeptionsgeschichte dieses Falles nachgezeichnet. Im Zentrum der Betrachtung steht dabei der Erkenntnisgewinn, der mit der Auseinandersetzung mit dieser Fallstudie verbunden ist. Anhand der Rekonstruktion des Falls wird ausgeführt, wie das Verständnis der Übertragung sich in dem Maße erschließt und vertieft, wie Inhalt und Form der Beziehungsentwicklung systematisch verknüpft werden. Daraus ergeben sich wichtige Schlussfolgerungen zu Geschlechterentwicklung und Adoleszenz einerseits und zur Übertragung als intersubjektivem Geschehen andererseits. (c) Psyindex.de 2009 alle Rechte vorbehalten