Wulf Hübner

Notwendige Regelverletzungen. Der Analytiker als Vermittler zwischen der Welt der inneren und der Welt der äußeren Objekte

Psyche, 2009, 63(1), 22-47

Cover Notwendige Regelverletzungen. Der Analytiker als Vermittler zwischen der Welt der inneren und der Welt der äußeren Objekte

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Verlag: Klett Cotta/Psychosozial-Verlag

Erschienen im Januar 2009

Bestell-Nr.: 51008

Es wird die Auffassung vertreten, dass Regelverletzungen durch den Analytiker konstitutiv zum psychoanalytischen Prozess gehören, weil der Analytiker regelhaft der Verführung zum partiellen Ausleben seiner Gegenübertragung durch den Patienten erliegt. Nach einer Auseinandersetzung mit einer Reihe von in der Literatur beschriebenen klinischen Beispielen, in denen der Umgang mit dem partiellen Ausleben der Gegenübertragung Thema ist, wird für die Überzeugung argumentiert, dass die Behandlung von Patienten mit frühen Störungen nur dann Erfolg haben kann, wenn diese auch die Erfahrung machen können, den Analytiker als Person zu berühren. Es wird deutlich, dass den Gegenübertragungsenactments und dem Sprechen aus der dritten Position derselbe Realitätscharakter zukommt; beide sind Ereignisse in der analytischen Situation und beide treten außerhalb der Übertragungs-Gegenübertragungsbeziehung auf. (c) Psyindex.de 2009 alle Rechte vorbehalten