Rainer Sachse

Von Einfachheit zu Komplexität: Die Entwicklung meines Denkens über Psychotherapie (PDF-E-Book)

Cover Von Einfachheit zu Komplexität: Die Entwicklung meines Denkens über Psychotherapie (PDF-E-Book)

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10 Seiten, PDF-E-Book

Erschienen im April 2022

Bestell-Nr.: 35047

DOI: https://doi.org/10.30820/2364-1517-2022-1-109
Es wird aufgrund persönlicher Erfahrungen in Psychotherapie und Supervision und in Hinblick auf Forschungsarbeiten die These vertreten, dass Psychotherapie von der Theorie und Praxiskonzeption ein komplexeres Niveau erreichen muss, um Klienten optimal gerecht zu werden. Um psychologisch komplexe Probleme wie Persönlichkeitsstörungen effektiv zu behandeln und Klientinnen und Klienten bei hochkomplexen, existenziell relevanten Problemen abzuholen, sollten elaboriertere Modelle und Strategien entwickelt werden, die auch die Bandbreite der psychologischen Forschung berücksichtigen. Psychotherapie sollte einerseits valide übergreifende Modelle entwickeln, andererseits jedoch auch hochdifferenziert sein, um die Heterogenität von Klienten berücksichtigen zu können. Dazu reichen »Diagnosen« nicht aus, sondern Therapeutinnen und Therapeuten sollten auf der Basis hoher Expertise elaborierte Modelle (Fallkonzepte) erstellen und daraus therapeutische Strategien ableiten. Die Psychotherapie-Prozesse sollten stärker berücksichtigt werden und es ergibt sich die Frage, ob chaosund systemtheoretische Überlegungen nicht systematisch einbezogen werden sollten.

Abstract:
From personal experience in psychotherapy and supervision and on the basis of research outcome it is hypothesized that psychotherapy must attain a more complex level of theory and practice conceptualization in order to optimally serve clients. To achieve an effective treatment of psychologically complex problems such as personality disorders and to provide clients with solutions solving highly complex, existentially relevant problems, more elaborate models and strategies should be formulated that also reflect the broad range of psychological research. Psychotherapy on the one hand should develop valid and encompassing models, but should moreover be highly differentiated with a view to taking into account the heterogeneity of clients. For this purpose, it will not be enough to solely rely on »diagnoses«, but therapists should rather establish elaborate models (case conceptions) on the basis of a high degree of expertise and use these to derive therapeutic strategies. Psychotherapy processes should be given greater attention, and it is to be asked whether chaos and systems theory considerations should not be systematically adopted.