Gerhard Vinnai

Hitler - Scheitern und Vernichtungswut

Zur Genese des faschistischen Täters

Cover Hitler - Scheitern und Vernichtungswut

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Buchreihe: Psyche und Gesellschaft

Verlag: Psychosozial-Verlag

285 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

Erschienen im Mai 2004

ISBN-13: 978-3-8980-6341-8, Bestell-Nr.: 341

Wie wurde Hitler zum Nationalsozialisten und zum Massenmörder?
Gerhard Vinnai untersucht seinen Werdegang und stellt dar, wie entscheidend Hitler durch traumatische Erfahrungen im Ersten Weltkrieg geprägt wurde, wie sein Schicksal in Kindheit und Jugend in sein Weltbild einging, was ihn zum erfolgreichen Propagandisten machte und welche Bedeutung der Antisemitismus für ihn und seine Anhänger hatte.
Dabei interessiert ihn an der Führerperson Adolf Hilters nicht das Einmalige oder Besondere, was ihr vielleicht einen dämonischen Charakter verleihen könnte, sondern das, was für viele Menschen jener Epoche auf verwandte Art kennzeichnend war.
Im Horizont einer historisch gerichteten Sozialpsychologie leuchtet Vinnai die Psychologie des faschistischen Täters Adolf Hitlers und zeigt, dass es vor allem Erfahrungen des lebensgeschichtlichen Scheiterns waren, die Hitlers zerstörerisches Potential freilegten.




Inhaltsverzeichnis

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Inhalt

Der Faschismus als Versprechen
Kriegstrauma und Faschismus

1. Der Beginn des Ersten Weltkriegs als Geburtsstunde des Traumes von der faschistischen Volksgemeinschaft
2. Der Erste Weltkrieg als industrialisierter Vernichtungskrieg
3. Fronterfahrung und faschistische Wahnwelt
4. Krieg und Männerliebe
5. Blut und Eros
6. Der Sinn des sinnlosen Opfers
7. Krieg ohne Ende
8. Antisemitismus und totaler Krieg

Lebensgeschichtliches Scheitern und faschistisches Weltbild
1. Hitler und der Tod
2. Vaterautorität und Führertum
3. Deutschland Mutterland
4. Inzest und Rassentheorie
5. Homosexualität und Männlichkeitswahn
6. Volk ohne Raum

Massenwahn, Führerkult und faschistische Propaganda
Judenhass und Selbsthass