Moritz Wullenkord

Doppelte Frontstellung (PDF-E-Book)

Zum ideologischen Verhältnis von Antisemitismus und Rassismus im Rechtsextremismus

Cover Doppelte Frontstellung (PDF-E-Book)

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13 Seiten, PDF-E-Book

Bestell-Nr.: 26647

DOI: https://doi.org/10.30820/0171-3434-2022-2-77
Der Artikel versucht in einem ersten Teil, dem ideologischen Verhältnis von Antisemitismus und Rassismus in verschiedenen Spielarten des Rechtsextremismus nachzuspüren. Dabei zeigt sich eine doppelte Frontstellung: Die Opfer des Antisemitismus werden als allmächtige Strippenzieher und die Opfer des Rassismus als minderwertige Eindringlinge attackiert. Im zweiten Teil des Artikels wird unter einer marxistisch inspirierten Perspektive der Versuch unternommen, dieses Verhältnis als eines zu verstehen, das durch Grundstrukturen kapitalistischer Gesellschaften vermittelt ist.

Abstract:
The first part of the article attempts to trace the ideological relationship between anti-Semitism and racism in various expressions of right-wing extremism. This reveals a double front: the victims of anti-Semitism are attacked as all-powerful string-pullers and the victims of racism as inferior intruders. Drawing upon a Marxist perspective, the second part of the article shows how this relationships can be understood as mediated by the basic structures of capitalist societies.

Rezensionen

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Frankfurter Allgemeine Zeitung am 19. Juli 2022

Rezension von Christian Geyer-Hindemith

»Kaum sind die düsteren Aussichten für unseren Wohlstand an alle medialen Wände gemalt, macht die Zeitschrift ›Psychosozial‹ mit dem Schwerpunktthema ›Minimalismus‹ auf…«

Deutschlandfunk am 20. April 2023

»Josephine Tröger wurde in der Deutschlandfunk-Sendung ›Systemfragen‹ von Dörte Hinrichs interviewt zum Thema ›Verzicht für den Klimaschutz. Wann ist genug genug?‹. Trögers Beitrag ›Was ist genug? Begründung, Potenziale und Empfehlungen für mehr Suffizienz(orientierung)‹ erschien in psychosozial 168…« [mehr]

Backnanger Kreiszeitung am 1. April 2023

Rezension von Christine Schick

»Minimalismus als Form des freiwilligen Verzichts führt letztlich zu der Kritik, dass es sich dabei um eine Luxusposition handelt. Insofern sagt auch Swetlana Fork: ›Insgesamt gehört der Großteil der Minimalistinnen und Minimalisten zur gebildeten Mittelschicht des globalen Nordens. Dieses Milieu verfügt in der Regel über finanzielles, zumindest aber kulturelles Kapital. Minimalistische Verheißungen, zum Beispiel eine Arbeitszeitreduzierung, sind zudem nicht allen zugänglich, das gilt für den sogenannten globalen Norden und erst recht für andere Teile der Welt.‹…«