Jochen Hörisch

Stolpern fördert - Ein Rückblick auf die psychoanalytische Theorie-Entwicklung der letzten 50 Jahre (PDF-E-Book)

psychosozial 98 (2004), 15-25

Cover Stolpern fördert - Ein Rückblick auf die psychoanalytische Theorie-Entwicklung der letzten 50 Jahre (PDF-E-Book)

EUR 5,99

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Verlag: Psychosozial-Verlag

11 Seiten, PDF-E-Book

Erschienen im Dezember 2004

Bestell-Nr.: 25960

In einem Rückblick auf die psychoanalytische Theorieentwicklung in den vergangenen 50 Jahren wird gezeigt, dass die Psychoanalyse allein dort eine »kritische Theorie des Subjekts« ist, wo sie nicht positivistisch glatt, sondern als Irritation - wie in den Vorstellungen von J. Lacan - erscheint. Nach einer Skizze des in der Ichpsychologie verwurzelten Verständnisses von Psychoanalyse im Umkreis von A. und M. Mitscherlich, J. Habermas und A. Lorenzer, in der auf Lorenzers 1970 erschienenes Werk »Sprachzerstörung und Rekonstruktion« Bezug genommen wird, werden die wesentlichen Theoreme der zu dieser Sichtweise im Widerspruch stehenden Theorie J. Lacans ausgeführt. Anschließend wird auf den Prestigeverlust der Psychoanalyse als »kritische Theorie« in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts verwiesen, bevor abschließend auf die mit den Erkenntnissen der neueren Hirnforschung einhergehende Neubewertung der Psychoanalyse eingegangen wird.

Stichworte: Psychoanalytische Theorie, Ego, Es, Freudsche Psychoanalytische Schule, Geschichte der Psychologie

Keywords: Psychoanalytic Theory, Ego, Id, Freudian Psychoanalytic School, History of Psychology