Marion Rave

Lustfeindlichkeit und Feminismus. Zur Verleugnung weiblicher Sexualität in der Pornographiedebatte (PDF-E-Book)

psychosozial 37 (1989), 97-103

Cover Lustfeindlichkeit und Feminismus. Zur Verleugnung weiblicher Sexualität in der Pornographiedebatte (PDF-E-Book)

EUR 5,99

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Verlag: Psychosozial-Verlag

7 Seiten, PDF-E-Book

Erschienen im Januar 1989

Bestell-Nr.: 25325

Die feministische Forderung nach einem Verbot gewaltverherrlichender Pornographie wird aus psychoanalytischer Sicht kritisiert. Aggression und Sexualität werden als ein geschlechtsübergreifendes Ganzes betrachtet und im Kontext von Autonomiebestrebungen im kindlichen Individuationsprozess abgeleitet. Eine Verdrängung der aggressiven Komponente bei der Frau beziehungsweise ihre Projektion auf den Mann wird als Ausdruck von Triebangst interpretiert. Anstatt eines Verbotes der existierenden, männlich geprägten Pornographie wird eine weibliche Pornographie befürwortet, die ein von männlichen Phantasien emanzipiertes autonomes Bild der Frau und der ihr eigenen weiblichen Lust zeichnen sollte. Dies wird als ein adäquater Beitrag zur Verarbeitung ödipaler Vermeidungsmuster angesehen.

Stichworte: Pornographie, Sexismus, Feminismus, Gewalt, Aggressionsverhalten, Psychoanalytische Interpretation

Keywords: Pornography, Sexism, Feminism, Violence, Aggressive Behavior, Psychoanalytic Interpretation