Günter Heisterkamp

Vom Glück der Großeltern-Enkel-Beziehung

Wie die Generationen sich wechselseitig fördern

Cover Vom Glück der Großeltern-Enkel-Beziehung

EUR 24,90

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Buchreihe: Sachbuch Psychosozial

Verlag: Psychosozial-Verlag

281 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

Erschienen im Juni 2015

ISBN-13: 978-3-8379-2492-3, Bestell-Nr.: 2492

In der Beziehung zwischen Großeltern und ihren Enkelkindern liegt ein großes Entwicklungspotenzial: Während vielfältiger Gelegenheiten können sich die Generationen wechselseitig bei der Bewältigung ihrer jeweiligen Entwicklungs- und Strukturierungsaufgaben unterstützen und das Miteinander genießen. So profitieren alle von den gemeinsamen Erfahrungen.

Im vorliegenden Buch werden die Freude und das Glück, das Großeltern und Enkelkinder miteinander erleben können, in den Fokus einer psychologischen Analyse gestellt. Ausgehend von persönlichen Erlebnissen mit seinen Enkelkindern kommt der Autor zu allgemeinen Schlussfolgerungen, die er mit Analysen verschiedener Kunstwerke aus Film, Literatur und Malerei untermauert. Großeltern, ihre Kinder und Enkelkinder erhalten durch die Lektüre zahlreiche Anregungen zur Reflexion und Belebung ihrer bisherigen Beziehungen.

Inhaltsverzeichnis

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1. Ursprünge des Buches
1.1 Eine zündende Idee
1.2 Sehnsucht nach einem Bild liebender Großeltern
1.3 Transgenerationale Fragestellung
1.4 Untersuchungsaspekte

2. Großeltern als Entwicklungshelfer
2.1 Expedition als Entwicklungsbild
2.2 Ein Entwicklungsproblem in Traumarbeit
2.3 Zwischenschritte und Wendepunkte
2.4 Das »Immergrüne« des Seelischen

3. Wechselseitige Entwicklungsförderung
3.1 Entwicklungsanregungen durch die Enkelkinder
3.2 Wechselseitige Entwicklungsförderung
3.3 Entwicklungshilfe versus Benötigung
3.4 Wiederholung oder Erneuerung

4. Eigene transgenerationale Wandlungserfahrungen
4.1 In grandioser Mission
4.2 Vorahnungen
4.3 Ernüchterungen
4.4 Ermutigungen

5. Ein Glück zu leben
5.1 Geburt als Glückserfahrung
5.2 Erweiterungen des Bezogenseins
5.3 Analytische Vertiefungen
5.4 Familiäre und gesellschaftliche Entwicklungsbedingungen

6. Spannungsvolles Werden
6.1 Halten und Lassen
6.2 Zu zweit alleine sein
6.3 Eigene Entwicklungsschritte
6.4 Zum Entwicklungsverständnis in unserer Gesellschaft

7. Dramatik in Familien
7.1 Die Dreieckskonstellation als Entwicklungsaufgabe
7.2 Mehrecksgeschichten
7.3 Der böse Wolf
7.4 Eigene Geschwisterkonstellation

8. Freuden des Werdens
8.1 Sprachliche Entdeckungen
8.2 Bewegliche Anpassung
8.3 Freude am Weiterkommen
8.4 Geh aus mein Herz und suche Freud

9. Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang
9.1 Ein Märchen zur Wirklichkeit des Altwerdens
9.2 Hinfallen und Aufrichten
9.3 Generalproben fürs Sterben
9.4 Omas und Opas Engel

Dank
Literatur
Abbildungen

Rezensionen

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www.helmut-a-mueller.de

Rezension von Helmut A. Müller

»Seine alltagspsychologische, salutogenetische und biografische Abhandlung dient der differenzierenden und vertiefenden Erfassung der Ausgangserfahrung, ›dass die Wirkungszusammenhänge zwischen Großeltern und Enkelkindern die Quelle erhebender Glückserfahrungen darstellen‹…« [mehr]

Psychologie Heute, Dezember 2015

Rezension von Gabriele Michel

»Mit berührender Dankbarkeit schildert der Autor, wie in ihm durch das bloße Erleben seiner Enkel und durch die Erlebnisse mit ihnen Blockaden gelöst, ein gewandeltes Verständnis seiner selbst und neue Zugänge zur eigenen Freude freigesetzt wurden…« [mehr]

Deutsches Ärzteblatt PP, Heft 11, November 2015

Rezension von Tillmann Moser

»Es ist ein Glücksfall: Der Autor ist ein in vielen Selbsterfahrungen gereifter Psychoanalytiker und ein begeisterter Großvater mit einer Vielzahl von Enkeln aus mehreren Altersgruppen. Er ist ein Sprachkünstler, der die Wissenschaftssprache fruchtbar vermählt mit Poesie, so dass man seine Texte als Sprache des Herzens bezeichnen könnte. Seine mutige Fähigkeit, auch Persönliches, ja Intimstes aus seiner eigenen Biografie und Erinnerung mitzuteilen, gibt dem Buch eine außerordentliche Tiefe und Glaubhaftigkeit…« [mehr]

ekz.bibliotheksservice 35/2015

Rezension von Reinhold Heckmann

»Eine besonders anregende und weiterführende Auseinandersetzung; in 1. Linie für Großeltern und Eltern empfohlen, denen die üblichen Großeltern-Enkel-Ratgeber (...) zu wenig in die Tiefe gehen…« [mehr]