Margret Dörr, Johannes Gstach (Hg.)

Trauma und schwere Störung

Pädagogische Arbeit mit psychiatrisch diagnostizierten Kindern und Erwachsenen. Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 23

Cover Trauma und schwere Störung

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Buchreihe: Psychoanalytische Pädagogik

Verlag: Psychosozial-Verlag

186 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

Erschienen im Oktober 2015

ISBN-13: 978-3-8379-2478-7, Bestell-Nr.: 2478

Mit welchen strukturellen, institutionellen, kulturellen und methodischen Herausforderungen sehen sich Pädagoginnen und Pädagogen konfrontiert, wenn sie mit Menschen arbeiten, die als psychiatrisch krank diagnostiziert wurden oder von psychischer Erkrankung bedroht sind? Wie kann mit dem seelischen Leiden schwer gestörter Menschen angemessen umgegangen werden? Und wie kann eine gemeinsame Verständigung ermöglicht werden? Diesen Fragen nähern sich die hier versammelten Beiträge aus der Perspektive der Psychoanalytischen Pädagogik. Sie ermöglichen einen fundierten Einblick in gelungene, aber auch misslungene Praxiserfahrungen in unterschiedlichsten pädagogischen Kontexten mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Familien.

Mit Beiträgen von Judit Barth-Richtarz, Renate Doppel, Margret Dörr, Johannes Gstach, Svenja Heck, Tilmann F. Kreuzer, Tjark Kunstreich, Barbara Neudecker, Marc Willmann, Reinhart Wolff und David Zimmermann

Inhaltsverzeichnis

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Inhalt

Editorial
Margret Dörr, Johannes Gstach

Themenschwerpunkt:
Trauma und schwere Störung. Pädagogische Praxis mit psychiatrisch diagnostizierten Kindern und Erwachsenen

Autistisch, hyperaktiv, traumatisiert: Welchen Nutzen haben Diagnosen
für den pädagogischen Umgang mit Kindern?
Judit Barth-Richtarz, Barbara Neudecker

Die Angst der Helfer vor der Psychose. Über die psychotische Angst und
ihre Auswirkungen auf die Zusammenarbeit von Professionisten
Renate Doppel

Herr A. oder Die Ohnmacht (aus)halten. Aus der langjährigen Begleitung eines als schizophren diagnostizierten Migranten in einer gemeindepsychiatrischen Einrichtung
Tjark Kunstreich

Vom Anspruch der Inklusion und dem Wunsch nach Abgrenzung.
Menschen mit geistiger Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten
Svenja Heck

Manna! Oder doch nur wieder Krümel vom Tisch der Reichen? Zum Verhältnis von Traumapädagogik und (Psychoanalytischer) Pädagogik
Barbara Neudecker

»Ich dachte, ich hab einen Säugling auf dem Schoß« Pädagogische Arbeit mit beziehungstraumatisierten Kindern Forschungserträge und ihr Beitrag
für die psychoanalytische Pädagogik
David Zimmermann

Wenn Geschwister um die Wette laufen. Geschwisterkonkurrenz, Neid
und Eifersucht
Tilmann Kreuzer

Freie Beiträge

»Was hinter dem Verhalten steht« – Pädagogische Beziehungsgestaltung
und ihre Reflexion im Unterricht mit »schwierigen« Kindern
Marc Willmann

Psychoanalytisch denken und professionell helfen. Burkhard Müllers Beiträge zur Psychoanalytischen Pädagogik und zu einer kritischen Professionstheorie Sozialer Arbeit
Reinhart Wolff

Rezensionen

Manfred Gerspach, Anne Eggert-Schmid Noerr, Tilo Naumann, Lisa Niederreiter (Hrsg.): Psychoanalyse lehren und lernen an der Hochschule. Theorie, Selbstreflexion, Praxis (Florian Jacobs)

Hans Hopf: Die Psychoanalyse des Jungen (Achim Würker)

Vera King, Burkhard Müller (Hrsg.): Lebensgeschichten junger Frauen
und Männer mit Migrationshintergrund in Deutschland und Frankreich. Interkulturelle Analysen eines deutsch-französischen Jugendforschungsprojekt (Annelinde Eggert-Schmid Noerr)

Isca Salzberger-Wittenberg: Endings and Beginnings (Johannes Gstach)

Abstracts
Die Autorinnen und Autoren des Bandes
Die Mitglieder der Redaktion
Lieferbare Bände des Jahrbuchs für Psychoanalytische Pädagogik

Rezensionen

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www.socialnet.de

Rezension von Helmwart Hierdeis

»Margret Dörr und Johannes Gstach ist ein Buch zu danken, das zu einer intensiven Rezeption und Diskussion einlädt. Alle Beiträge sind in ihrer Theorie-Praxis-Verzahnung vorbildlich und in sprachlicher Hinsicht leserfreundlich…« [mehr]