Sigmund Freud

Gesamtausgabe in 23 Bänden (SFG)

Cover Gesamtausgabe in 23 Bänden (SFG)

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Buchreihe: Bibliothek der Psychoanalyse

Verlag: Psychosozial-Verlag

ca. 10.000 Seiten, Leinen, 148 x 210 mm

Erscheint im Juni 2020

ISBN-13: 978-3-8379-2400-8, Bestell-Nr.: 2400

Herausgegeben von Christfried Tögel unter Mitarbeit von Urban Zerfaß

Die Tradition, die Schriften Sigmund Freuds in gesammelter Form herauszugeben, reicht in das Jahr 1906 zurück: Damals veröffentlichte der Verlag Franz Deuticke in einem Band die Sammlung kleiner Schriften zur Neurosenlehre mit Arbeiten Freuds aus den Jahren 1893 bis 1906. Ab 1924 erschienen verschiedene umfassende Sammlungen wie die Gesammelten Schriften, die Standard Edition, die Gesammelten Werke oder die Studienausgabe, doch keine der Ausgaben enthält – von wenigen Arbeiten abgesehen – diejenigen Schriften Freuds, die als »voranalytische Schriften« bekannt sind.

Die nun von Christfried Tögel begründete Sigmund-Freud-Gesamtausgabe (SFG) schließt diese Lücke. Sie umfasst sämtliche von Freud für den Druck bestimmte Schriften – inklusive seiner Rezensionen und Beiträge für Handbücher und Lexika. Alle Veröffentlichungen werden in der Form zugänglich gemacht, in der sie zum ersten Mal erschienen sind, und durch Einführungen in den biografischen und wissenschaftshistorischen Kontext ergänzt. Eine Übersicht am Ende jedes Bandes erleichtert das Auffinden der Texte in den Gesammelten Schriften, den Gesammelten Werken und der Studienausgabe.

Die Bände 1 bis 20 enthalten die von Freud zur Veröffentlichung bestimmten Arbeiten in chronologischer Reihenfolge. Band 21 umfasst nicht oder posthum veröffentlichte Vortragstexte sowie Interviews. Band 22 beinhaltet ein Freud-Diarium, das Ereignisse seines Lebens auflistet; es wird durch von Freud selbst geführte Chroniken und Kalender eingeleitet. Band 23 enthält ein Gesamtregister aller Bände.

Zur Homepage des Herausgebers: www.freud-biographik.de

Eine Korrigenda zu den bisher erschienenen Bänden der SFG können Sie hier als pdf herunterladen.

Diese Publikation enthält:

Inhaltsverzeichnis

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Band 1–4: Die voranalytischen Schriften
Band 1: 1877–1885
Band 2: 1886–1890
Band 3: 1891
Band 4: 1892–1894

Band 5: 1895–1896
Studien über Hysterie u.a.

Band 6: 1897–1900
Die Sexualität in der Ätiologie der Neurosen u.a.

Band 7: 1900
Die Traumdeutung

Band 8: 1901
Zur Psychopathologie des Alltagslebens u.a.

Band 9: 1903–1905
Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten u.a.

Band 10: 1905–1906
Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie, Bruchstück einer Hysterie-Analyse u.a.

Band 11: 1907–1909
Die »kulturelle« Sexualmoral und die moderne Nervosität u.a.

Band 12: 1910–1912
Über Psychoanalyse u.a.

Band 13: 1913
Totem und Tabu u.a.

Band 14: 1914–1916
Der Moses des Michelangelo, Zeitgemäßes über Krieg und Tod u.a.

Band 15: 1916–1917
Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse

Band 16: 1917–1920
Trauer und Melancholie, Das Unheimliche u.a.

Band 17: 1920–1923
Jenseits des Lustprinzips, Massenpsychologie und Ich-Analyse, Das Ich und das Es u.a.

Band 18: 1924–1927
Die Frage der Laienanalyse, Die Zukunft einer Illusion u.a.

Band 19: 1928–1933
Das Unbehagen in der Kultur, Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse u.a.

Band 20: 1934–1939
Der Mann Moses und die monotheistische Religion u.a.

Band 21: 1886–1938
Vorträge und Interviews

Band 22: 1886–1939
Freud-Diarium (2 Halbbände): Chroniken, Kalender, Biografisches

Band 23: Gesamtregister

Rezensionen

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Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie, Heft 173, Jahrgang 1/2017

Rezension von Annegret Wittenberger

»Die leinengebundenen, mit Lesebändchen und Freuds Signatur auf dem Umschlag versehenen Hardcoverbände nimmt man mit Freude zur Hand. Orthographie, Schriftbild und Layout der Texte Freuds sind am Original orientiert und die Seitenzahlen der Originalausgaben sind an den entsprechenden Stellen in den Text eingefügt…« [mehr]

ÖAGG-Feedback – Zeitschrift für Gruppentherapie und Beratung, Nr. 1&2, 2017

Rezension von Anna Blaha

»Der vorliegende Band besticht durch unkommentiertes Ursprungsmaterial und lässt die Genese der Psychoanalyse durch den Kontext des chronologischen Kanons veröffentlichter Erstfassungen von der Leserschaft unmittelbar neu entdecken. Die bibliophile Gestaltung sorgt optisch und haptisch für ein Lesevergnügen…« [mehr]

Psychotherapeutenjournal, 16. Jahrgang, Ausgabe 1, März 2017

Rezension von Ellen Reinke

»Seit 2015 gibt der Psychosozial Verlag die erste Sigmund-Freud-Gesamtausgabe (SFG) heraus. Die ersten 4 Bände liegen vor. Was veranlasst einen Verlag zu einem solchen Unternehmen in einer Zeit, in der das Werk Freuds viel von seiner Wirkung in der Öffentlichkeit und der interdisziplinären Fachwelt verloren hat…« [mehr]

PSYCHE 70. Jahrgang Heft 8 August 2016

Rezension von Manfred Riepe

»Freuds neurologisches Wissen, so das Fazit, trägt indirekt zur Begründung der psychoanalytischen Methode bei. Im Zuge seiner wissenschaftsimmanenten Kritik an der lokalisatorischen Aphasielehre entdeckte der junge Neuropathologe jene Zauberkraft der Worte, die die Grundlage für die sprachliche Ausrichtung seiner therapeutischen Arbeit bildet…« [mehr]

PSYCHE 70. Jahrgang Heft 8 August 2016

Rezension von Manfred Riepe

»Freuds neurologisches Wissen, so das Fazit, trägt indirekt zur Begründung der psychoanalytischen Methode bei. Im Zuge seiner wissenschaftsimmanenten Kritik an der lokalisatorischen Aphasielehre entdeckte der junge Neuropathologe jene Zauberkraft der Worte, die die Grundlage für die sprachliche Ausrichtung seiner therapeutischen Arbeit bildet…« [mehr]

PSYCHE 70. Jahrgang Heft 8 August 2016

Rezension von Johann Georg Reicheneder

»Jetzt endlich hat der Psychosozial-Verlag als Auftakt seiner groß angelegten Sigmund Freud Gesamtausgabe (SFG) mit den ersten vier Bänden diese schmerzlich empfundene Lücke in der Verfügbarkeit der Werke Freuds geschlossen…« [mehr]

PSYCHE 70. Jahrgang Heft 8 August 2016

Rezension von Johann Georg Reicheneder

»Jetzt endlich hat der Psychosozial-Verlag als Auftakt seiner groß angelegten Sigmund Freud Gesamtausgabe (SFG) mit den ersten vier Bänden diese schmerzlich empfundene Lücke in der Verfügbarkeit der Werke Freuds geschlossen…« [mehr]

Punktum. Verbandszeitschrift des Schweizer Berufsverbandes für Angewandte Psychologie, Juni 2016

Rezension von Sabine Richebächer

»Ein weiteres editorisches Grossunternehmen ist die von Christfried Tögel unter Mitarbeit von Urban Zerfass herausgegebene, auf 23 Bände geplante Sigmund-Freud-Gesamtausgabe (SFG), die im Psychosozial-Verlag erscheint…« [mehr]

RISS Zeitschrift für Psychoanalyse. Freud – Lacan # 84 (2016/2)

Rezension von Karl-Josef Pazzini

»Der fünfte Band der neuen Freud-Ausgabe versammelt 15 Schriften Freuds aus den Jahren 1895 und 1896, vier davon bisher noch nicht veröffentlicht…« [mehr]

Luzifer-Amor. Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, Heft 57, 1/2016

Rezension von Ernst Falzeder

»Es gibt also tatsächlich noch einen unbekannten Freud – hier ist er, vor allem in den ersten drei Bänden…« [mehr]

RISS. Zeitschrift für Psychoanalyse. Freud – Lacan I/2016

Rezension von Karl-Josef Pazzini

»Die vorliegende Ausgabe ist so eine Dokumentation aller Erstpublikationen der bisher bekannten Freud’schen Schriften. Die Zusammenstellung enthält zumindest in den ersten Bänden auch unbekannte Schriften. Sie geben Zeugnis vom breiten Interesse Freuds und dessen Lust an der wissenschaftlichen Auseinandersetzung und einer gewissen Aggressivität dabei…« [mehr]

literaturkritik.de Nr. 5, Mai 2016

Rezension von Thomas Anz

»Auf ein kühnes Unternehmen haben sich da der Herausgeber und der in Sachen Psychoanalyse einschlägig ausgewiesene Verlag eingelassen…« [mehr]

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Freitag, 8. Januar 2016, Nr. 6, S. 10

Rezension von Michael Hagner

»Freud-Ausgaben gibt es einige, doch soliden editorischen Standards genügt keine. Nun liegen die ersten vier Bände einer neuen Gesamtausgabe vor. Kann sie den Missstand beheben?…« [mehr]

Schweizer Archiv für Neurologie und Psychiatrie 3/2016 (April)

Rezension von Joachim Küchenhoff

»Die ›Sigmund Freud Gesamtausgabe‹ wird dazu beitragen können, die Lektüre Freuds, die so sehr lohnt, neu zu beleben. Sie wird sich ihren Platz neben der Studienausgabe und den Gesammelten Werken erobern – im Wissen darum, dass auch sie die ausstehende historisch-kritische Ausgabe nicht ersetzen kann, auf die wir weiter warten müssen. Die ersten vier Bände jedenfalls sind ein gelungener und äußerst lohnender Auftakt…« [mehr]

Wiener Zeitung Sa./So., 30./31. Januar 2016

Rezension von Johannes Reichmayr

»Respektabel, ausgewogen, ein Glücksfall von Generationenwechsel. Endlich gehören die blauen und roten Bände der Vergangenheit an und Sigmund Freud kann, in violettes Leinen gebunden, mit Schutzumschlag und einem Lesebändchen versehen, gelesen und genossen werden…« [mehr]

Gießener Anzeiger am 16. Januar 2015

Rezension von Stephan Scholz

»Es ist nicht zu hoch gegriffen, von einer Sensation zu sprechen. Denn der heimische Psychosozial-Verlag gibt ab 2015 nicht nur die überhaupt erste Gesamtausgabe der Schriften Sigmund Freuds in 23 Bänden heraus. Zum ersten Mal werden darin vor allem auch die unbekannten voranalytischen Arbeiten des Gründervaters der Psychoanalyse und eines der größten Denker des 20. Jahrhunderts gesammelt und öffentlich zugänglich gemacht…« [mehr]