Stefan Schuster

Die Forderung nach Inklusion in einer verkehrten Welt (PDF-E-Book)

Entfremdungstheoretische Überlegungen zum Widerspruch von Wunsch und Wirklichkeit

Cover Die Forderung nach Inklusion in einer verkehrten Welt (PDF-E-Book)

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15 Seiten, PDF-E-Book

Bestell-Nr.: 23570

DOI: https://doi.org/10.30820/0341-7301-2023-4-317
Ausgehend von der Annahme, dass eine Inklusionsforschung, die ihrem Namen gerecht werden will, auf eine kritische Exklusionsforschung nicht verzichten kann, richtet sich der Fokus des Artikels auf die strukturelle Exklusion in der modernen kapitalistischen Gesellschaft, die die ›soziale Entwicklungssituation‹ (Vygotskij, 1987) von behinderten Menschen in der (pädagogischen) Praxis maßgeblich bestimmt. Um Wunsch und Wirklichkeit zur Deckung zu bringen und emanzipatorische Eingriffe im Hinblick auf eine inklusive Zukunft anzubahnen, ist es unabdingbar, die Exklusion im Hier und Heute in ihrer konkret-historischen Gewordenheit und damit in ihrer potenziellen Veränderbarkeit zu begreifen. Hierfür wird der Entfremdungsbegriff im Anschluss an Marx als Denkund Erkenntniswerkzeug in Anschlag gebracht, der es ermöglicht, dem Modus Operandi der strukturellen Exklusion auf die Spur zu kommen. Die aufgedeckten Mechanismen und Dynamiken erlauben es schließlich, Rückschlüsse für eine befreiende Praxis der Ent-fremdung zu ziehen.

Abstract:
Based on the assumption that research of inclusion, which wants to live up to its name, cannot do without a critical exclusion research, the article is focusing on the structural exclusion in modern capitalist society, which significantly determines the »social development situation« (Vygotskij, 1987) of people with disabilities in (pedagogical) practice. In order to match desire with reality and to initiate emancipatory interventions for an inclusive future, it is necessary to understand today’s exclusion in its concrete-historical genesis and thus in its potential to change. Therefore, Marx’s concept of alienation is applied, which makes it possible to uncover the modus operandi of structural exclusion. Eventually, the identified mechanisms and dynamics allow to draw conclusions for a liberating practice of dealienation.