Gudrun Wansing

Inklusion in einer exklusiven Gesellschaft. Oder: Wie der Arbeitsmarkt Teilhabe behindert (PDF-E-Book)

Behindertenpädagogik 2012, 51(4), 381-396

Cover Inklusion in einer exklusiven Gesellschaft. Oder: Wie der Arbeitsmarkt Teilhabe behindert (PDF-E-Book)

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Verlag: Psychosozial-Verlag

16 Seiten, PDF-E-Book

Erschienen im November 2012

Bestell-Nr.: 23233

Der folgende Beitrag ist ein Plädoyer dafür, dem Inklusionsbegriff seine ideologischen Aufladungen zu nehmen und sein kritisches Analysepotenzial für die gesellschaftliche Herstellung von Behinderung und Teilhabe unter realen sozialen Bedingungen zu schärfen. Meine Überlegungen sind vorrangig eingebunden in sozialwissenschaftliche Diskurse, welche die Kategorien Inklusion und Exklusion inzwischen zu ihrem Basisbestand zählen. In diesem Kontext möchte ich folgende Thesen verfolgen: – Inklusion ist kein Garant für gelingende Teilhabe. – Im gesellschaftlichen Vollzug von Inklusion können ebenso Behinderungen, Ausgrenzungen und Exklusion produziert werden. – In welche Richtung Inklusion faktisch wirkt, hängt von realen gesellschaftlichen Bedingungen ab, die in Wechselwirkungen mit persönlichen Voraussetzungen treten. – Die Inklusion beeinträchtigter Menschen in den Arbeitsmarkt hat mit paradoxen Effekten der Ausgrenzung zu rechnen.