Claudia Nagel

Geld - Teufelswerk oder Stein der Weisen? Zum Elementar- und Wandlungscharakter des Geldes (PDF-E-Book)

Freie Assoziation 2006, 9(1), 61-90

Cover Geld - Teufelswerk oder Stein der Weisen? Zum Elementar- und Wandlungscharakter des Geldes (PDF-E-Book)

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Verlag: Psychosozial-Verlag

30 Seiten, PDF-E-Book

Erschienen im März 2006

Bestell-Nr.: 21059

Auf der Grundlage des tiefenpsychologischen Konzepts des Archetyps werden die unterschiedlichen Bedeutungen des Geldes analysiert. Ausgehend von der Vorstellung, dass das Geld einen Elementar- und Wandlungscharakter mit jeweils einem positiv und einem negativ besetzten Pol hat, wird diese vierpolige Modellstruktur auf die Untersuchung von beispielhaft ausgewählten Mythen, Märchen und Ritualen angelegt, um so den archetypischen Bedeutungsgehaltes des Geldes und des Goldes zu erschließen. Dabei wird deutlich, dass Geld sowohl einen göttlich sakralen als auch einen teuflisch destruktiven Aspekt besitzt. Es ist dieses dialektische Verhältnis, das zu seiner Faszination, seiner Anziehungskraft und Ablehnung gleichermaßen beiträgt. Schöpferisch-geistige Animus-Qualität, die sich im archaischen Opfer zu einem Selbst-Symbol verbindet, wird im Elementarcharakter mit der anderen, analneurotisch-teuflischen Seite von Geiz und Gier konfrontiert. Der narzisstischen Kompensation von Anerkennung und Liebe durch Reichtum und Macht steht im Wandlungscharakter der Wunsch nach Glück und Selbst-Werdung gegenüber. Diese individuellen Aspekte finden sich auf gesellschaftlicher Ebene wieder und werden dort zu einem Strukturelement. Erst durch eine Anerkennung und Akzeptanz der dialektischen Bedeutung des Geldes könne es gelingen, sich der sich selbst verstärkenden zerstörerischen Kraft zu entziehen.

Abstract:
Money has always been a fascinating subject, also because of its immanent contradictory aspects. Based on the concept of archetypes this paper analyses the different symbolic meanings of money. Money can be perceived as having an elementary and a conversion character, both having two poles, one negative and one positive. This model gives a structure to the analysis of archetypal meaning of money in selected myth, fairy tales and rituals. Money combines a deeply rooted magic and sacral aspect with an evil and destructive side. It seems to be that these dialectic aspects are at the root of both, the attraction people feel towards and the rejection people have. In its elementary character we discover a creative animus quality, which can be transformed into a symbol of the self through sacrifices. On the opposite pole we find the anal neurotic expression of greed and avarice. The conversion character shows the narcissistic compensation of love and recognition through power and wealth and on the other side its symbolic meaning for happiness and self development. These more individually relevant aspects become an element for structuring society. It seems that only by knowing and accepting the dialectics of the symbolic meaning of money that its revolving destructive influences can be balanced.

Stichworte: Geld, Mythen, Archetypen, Tiefenpsychologie, Motivation, Psychodynamik

Keywords: Money, Myths, Archetypes, Depth Psychology, Motivation, Psychodynamics