Dieter Ohlmeier

Strukturen und Unbewusstes in wissenschaftlich-klinischen Organisationen und Institutionen (PDF-E-Book)

Freie Assoziation 2004, 7(3), 5-18

Cover Strukturen und Unbewusstes in wissenschaftlich-klinischen Organisationen und Institutionen (PDF-E-Book)

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Verlag: Psychosozial-Verlag

14 Seiten, PDF-E-Book

Erschienen im November 2004

Bestell-Nr.: 21034

Der Rückgriff auf organisationsdynamische Kompetenzen und Beratung stellt für Ärzte, Psychotherapeuten und Analytiker unter anderem aus Gründen des Schamerlebens und unbewusster Identifizierung eine besondere Schwierigkeit dar. Anhand der Entwicklungsphasen von Organisationen im klinisch-wissenschaftlichen Bereich von der Institutionsbildung durch eine Gründerfigur bis zum Stadium einer »work group« im Sinne Bions werden wichtige Aspekte der unbewussten Dynamik erläutert. Dabei wird davon ausgegangen, dass in Organisationen nicht nur libidinöse, sondern vor allem auch aggressivdestruktive Triebanteile gezähmt und in der Strukturbildung einer Organisation gebunden werden müssen. Gleichzeitig bleibt das dadurch erreichte Gleichgewicht immer prekär, es kann durch innere oder von außen angestoßene Veränderungen jederzeit gestört werden und regressive Prozesse auslösen.

Abstract:
Working with psychodynamic concepts and psychoanalytically- informed consultation appears especially difficult for physicians, psychotherapists, and psychoanalysts, due to their experience of shame and unconscious identifications. This paper traces the unconscious organizational dynamics present in the development of an organization where clinical and scientific work takes place – from its inception by ist founding father to the stage of a ›work group‹ (in the Bion sense). The author posits that not only libidinal, but also aggressive and destructive, drives need to be tamed in an organization and have to be bound by ist structure. At the same time, the equilibrium reached thereby remains in a perilous state; it can be shattered again and again due to internal changes or to forces from the environment, which once more arouse regressive processes.