Anne Josephine Dutt, Hans-Werner Wahl

Subjektives Alternserleben (PDF-E-Book)

Theoretische Einbettung und empirische Befundlage

Cover Subjektives Alternserleben (PDF-E-Book)

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19 Seiten, PDF-E-Book

Erschienen im Mai 2018

Bestell-Nr.: 20563

DOI: https://doi.org/10.30820/8233.02
Der vorliegende Beitrag befasst sich mit dem Konstrukt des subjektiven Alternserlebens, das heißt der individuellen Wahrnehmung und/oder Bewertung bzw. Interpretation des eigenen Alternsprozesses. Zum einen wird dieses Konzept theoretisch eingeordnet, indem etablierte Konstrukte des subjektiven Alternserlebens samt zugehörigen Maßen vorgestellt werden und die Rolle des subjektiven Alternserlebens für das alternde Selbst erörtert wird. Zum anderen wird ein Überblick über empirische Befunde zum subjektiven Alterns--shy--erleben gegeben, wobei der Fokus auf längsschnittlichen, experimentellen und Interventionsstudien liegt. Hierbei werden Antezedenzfaktoren des subjektiven Alternserlebens sowie Effekte des subjektiven Alternserlebens auf das psychologische Wohlbefinden betrachtet. Grundsätzlich zeigt sich, dass eine positivere Sicht des eigenen Älterwerdens mit einem höheren psychologischen Wohlbefinden (z.B. höhere Lebenszufriedenheit, weniger depressive Symptome) verknüpft ist. Die Befunde werden kritisch beleuchtet und in Bezug auf zukünftigen Forschungsbedarf diskutiert. Das subjektive Alternserleben sollte in klinisch-psychologischen Interventionen stärker berücksichtigt und differenzierter betrachtet werden.

Abstract:
The present article addresses the concept of subjective aging experiences, that is, the way individuals perceive, evaluate, and interpret their aging process. We embed the concept of subjective aging experiences theoretically by delineating established subjective aging constructs and measurement approaches and by discussing the role of subjective aging experiences in terms of the aging self. The article also reviews empirical findings on subjective aging with a focus on longitudinal, experimental, and intervention studies. Antecedent factors of subjective aging as well as well-being – related consequences of subjective aging find consideration. Overall, the current research suggests that a positive view on aging is substantially associated with higher levels of well-being (e.g., higher life satisfaction, fewer symptoms of depression). Methodological limitations and future research needs are also discussed. Subjective aging experiences need to be considered more strongly and differentiated as a major part of psychological interventions.