Mathias Hirsch

Trauma

Cover Trauma

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Buchreihe: Analyse der Psyche und Psychotherapie

Verlag: Psychosozial-Verlag

138 Seiten, Broschur, 125 x 205 mm

Erschienen im April 2011

ISBN-13: 978-3-8379-2056-7, Bestell-Nr.: 2056

Die Psychoanalyse begann als Traumatheorie, entwickelte sich zur Triebpsychologie und kann heute als Beziehungspsychologie verstanden werden, die (traumatisierende) Beziehungserfahrungen als Ursache schwerer psychischer Störungen sieht. Dabei dient die Internalisierung von Gewalterfahrungen eher der Bewältigung lang andauernder »komplexer« Beziehungstraumata, akute Extremtraumatisierungen haben hingegen Dissoziationen zur Folge. Während eine psychoanalytische Therapie »komplex« traumatisierter Patienten die therapeutische Beziehung ins Zentrum stellt und sich vielfältiger metaphorischer Mittel bedient, erfordern akute Extremtraumatisierungen, die zu Posttraumatic Stress Disorder führen können, ein verhaltensmodifizierendes, auch suggestives Vorgehen. Der Begriff »Trauma« sowie der Umgang mit Traumatisierung in der Therapie werden vorgestellt.


Inhaltsverzeichnis

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Inhalt

Vorwort

Einleitung

Zur Geschichte psychoanalytischer Traumakonzepte

Der frühe Freud
Das ich-psychologische Traumakonzept
Der Pionier der psychoanalytischen Psychotraumatologie: Sándor Ferenczi

Der Begriff »Trauma« in der heutigen Psychoanalyse
Akuttraumatisierung im Gegensatz zu chronisch-familiären Traumata
Zerstörung der Symbolisierungsfähigkeit durch familiäre Traumatisierung
Transgenerationale Weitergabe traumatischer Erfahrungen
Dissoziationen

Psychoanalytische Therapie mit traumatisierten Patienten
Phasenverlauf der Therapie traumatisierter Patienten
Das Trauma in der Übertragung

Übertragung und Gegenübertragung in der Traumatherapie
Intersubjektivität
Enactment
Sexualisierung und Liebe

Aktive Psychotherapie mit traumatisierten Patienten
Benennung der Realität – der »Supervisionsaspekt« der Therapie
Schuldgefühldifferenzierung
Metaphorische Deutungen
Psychodramatisches Mitagieren
Aggression in der Gegenübertragung
Grenzen setzen

Traumatisierte Patienten in der analytischen Gruppenpsychotherapie
Die Gruppe als Container
Triangulierung und Zeugenschaft
Übertragungsspaltung
Kreuzidentifikation von Tätern und Opfern
Kombinierte Einzel- und Gruppenpsychotherapie

Schlussbemerkung

Literatur

Rezensionen

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Psychologie Heute. Heft 5/2012. 39. Jahrgang

Rezension von Alexander Kluy

»Hirschs Taschenbuch ist eine gute Einführung, die sich mit kleineren Abstrichen als Einstieg in dieses Themenfeld eignet…« [mehr]

www.salvia.at

Rezension von Lisa Tomaschek-Habrina

»Hirsch spricht hier v.a. vom psychoanalytischen Traumakonzept, das er auf knappen 123 Seiten sehr verständlich und prägnant zeichnet.…« [mehr]

Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 21

Rezension von David Zimmermann

»Während im ersten Teil wesentliche historische und aktuelle Entwicklungslinien des Trauma-Diskurses aufgezeigt werden, stehen Fragen der diesbezüglichen Therapie im Fokus des zweiten Abschnitts…« [mehr]

HEP-Informationen 1/2014 (Berufsverband Heilerziehungspflege in Deutschland)

Rezension von Dr. Ulf-Henning Janssen

»Dieses Buch kann jedem empfohlen werden, der sich mit dem Begriff ›Trauma‹ auseinandersetzen möchte: Als selbst Betroffener ebenso wie als Angehöriger aber natürlich auch als derjenige, der sich in helfenden Berufen immer wieder mit Traumatisierungen und ihren Folgen konfrontiert sieht und darauf angemessen reagieren muss. Kurz, prägnant und kompetent geschrieben reizt das Buch geradezu dazu, es nicht mehr aus der Hand zu legen…« [mehr]

Publik-Forum 6/2013

Rezension von Norbert Copray

»Mathias Hirsch, Psychiater und Psychoanalytiker, beschreibt in seinem Buch ›Trauma‹ Begriff, Erscheinungsformen, Theoriemodelle und Behandlungen von Traumata…« [mehr]

RISS, Zeitschrift für Psychoanalyse. Freud – Lacan II/2012

Rezension von Moritz Senarclens de Grancy

»Die Trauma-Monographie von Mathias Hirsch etwa verweist darauf, dass die Geschichte der Traumakonzepte exemplarisch nachvollzieht, wie aus einer Theorie des seelischen Apparats die Psychoanalyse als eine Wissenschaft von der Seele wurde…« [mehr]

Trauma & Gewalt. Forschung und Praxisfelder (1/2012)

Rezension von Dr. David Zimmermann

»Die Trauma-Kategorie ist zu einer Leitkategorie in verschiedenen Disziplinen geworden. Insofern stellt das Buch von Mathias Hirsch, das als erster Band in der neuen Reihe ›Analyse der Psyche und Psychotherapie‹ erschienen ist, einen wichtigen Beitrag zu einem vieldiskutierten Thema dar…« [mehr]

www.socialnet.de

Rezension von Dr. med. et Dr. disc. pol. Andreas G. Franke

»Mathias Hirsch berichtet kenntnisreich und dem Format der Buchreihe entsprechend übersichtlich und knapp über das Traumakonzept in der Psychoanalyse und weiß sie der Genese entsprechend zu differenzieren und ihrer jeweiligen Psychotherapieform – Verhaltenstherapie bzw. Psychoanalyse – zuzuordnen…« [mehr]

www.uni-online.de

Rezension von Anna Rösch

»Ich kannte ihn vorher nicht, aber allem Anschein nach ist Dr. med. Mathias Hirsch ein renommierter Mann im Bereich Psychotherapie, Psychiatrie und Psychoanalyse. Hier hat er in der Reihe ›Analyse der Psyche und Psychotherapie‹ für den Psychosozial-Verlag einen Band zum Thema ›Trauma‹ vorgelegt.…« [mehr]

www.uni-online.de

Rezension von Tina Schmutterer

»Das vorliegende Exemplar besticht durch seine handliche Kompaktheit auf 138 Seiten, das die wesentlichen Felder um die Geschichte psychoanalytischer Traumakonzepte, den Begriff ›Trauma‹ in der heutigen Psychoanalyse und psychoanalytische Therapieansätze mit traumatisierten Patienten abdeckt…« [mehr]

www.uni-online.de

Rezension von Mirijam Köhler

»Das Buch ›Trauma‹ von Mathias Hirsch gehört zu der Reihe ›Analyse der Psyche und Psychotherapie‹. Anhand von psychoanalytischen Konzepten werden Entstehungs- und aufrechterhaltene Faktoren psychischer Traumata erläutert…« [mehr]

ärzte magazin (Medizin Medien Austria) Ausgabe 11/2011

Rezension von Raoul Mazhar

»Der Begriff ›Trauma‹ sowie der Umgang mit Traumatisierung in der Therapie werden hier vorgestellt…« [mehr]