Irmgard Dettbarn

»Ich bin nicht die Oma fürs Gröbste« (PDF-E-Book)

Großmutter, ich erzähle dir deine Geschichte

Cover »Ich bin nicht die Oma fürs Gröbste« (PDF-E-Book)

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12 Seiten, PDF-E-Book

Erschienen im September 2020

Bestell-Nr.: 20515

DOI: https://doi.org/10.30820/1613-2637-2020-3-303
Perlen in ihrer Hand, ein Prosatext über das Leben einer Großmutter mit Tochter und Enkelin nach dem Zweiten Weltkrieg, geprägt durch traumatische Trennungserlebnisse, wird zu Abrahams Theorie über die Großeltern in Beziehung gesetzt. Nach Abraham (1913) setzen die Kinder ihre Großeltern in der Fantasie als höhere Instanz ein, wenn sie beginnen, Aggressionen ihren Eltern gegenüber zu entwickeln. Abraham hat allerdings Kinder beschrieben, die kaum Kontakt zu ihren Großeltern hatten, ganz im Gegensatz zur Enkelin im genannten Prosatext. Diese Enkelin nutzte die Sprache gleichsam als höhere Instanz, um sich von ihrer unbewussten Identifikation mit der Großmutter zu befreien. Die Großmutter konnte sich ehemals mit dem Ritual des Rosenkranzbetens als Verbindung zu der christlichen »Übermutter« Maria in schweren Situationen trösten und stabilisieren.

Abstract:
In her earlier publication (Pearls in her Hand), the author described how, after World War II, she and her mother lived together in a highly problematic setting with her grandmother. In this article she explores in how far Abraham’s theory of grandparents (1913) has any relevance to this traumatic experience. According to Abraham children introduce their grandparents as higher authority in order to allow feelings of aggression towards their parents. However, in contrast to the author, the children Abraham described had little contact with their grandparents. In her attempt to liberate herself from identification with the grandmother, the author’s tool is language. In some way she so seems to follow her grandmother’s example, who found comfort and stability in the Christian »Super Mother«, the Virgin Mary, by the ritual of extensively praying the rosary.