Bertram von der Stein

»Die schöne Heimat«. Über das ambivalente Verhältnis der Deutschen zu eigenen Architekturtraditionen, Denkmalpflege und Wiederaufbau (PDF-E-Book)

Psychotherapie im Alter 2013, 10(3), 335-349

Cover »Die schöne Heimat«. Über das ambivalente Verhältnis der Deutschen zu eigenen Architekturtraditionen, Denkmalpflege und Wiederaufbau (PDF-E-Book)

EUR 5,99

Sofort-Download

Dies ist ein PDF-E-Book. Sie erhalten kein gedrucktes Buch, sondern einen Link, unter dem Sie den Titel als E-Book herunterladen können. Unsere E-Books sind mit einem personalisierten Wasserzeichen versehen, jedoch frei von weiteren technischen Schutzmaßnahmen (»DRM«). Erfahren Sie hier mehr zu den Datei-Formaten und kompatibler Soft- und Hardware.

Verlag: Psychosozial-Verlag

15 Seiten, PDF-E-Book

Erschienen im August 2013

Bestell-Nr.: 20370

Historische Gebäude prägen das traditionelle Bild der Heimat. Denkmalpflege kann helfen, kulturelle Identitätszusammenhänge und historische Brüche aufzuzeigen. Namhafte deutsche Kunsthistoriker waren vom Nationalsozialismus beeinflusst und wirkten mit ihrem Heimatbegriff auch noch in den 1950er Jahren. Die Ambivalenz der Deutschen gegenüber den eigenen Bautraditionen wird anhand der Phasen des Wiederaufbaus nach 1945 dargestellt werden. Nach dem Versuch, den Wiederaufbau psychoanalytisch einzuordnen, wird hier eine Form der Denkmalpflege und des Städtebaus gefordert, durch die identitätsstiftende Gebäude rekonstruiert, dabei aber die Narben des Zweiten Weltkrieges nicht verleugnet werden.

Abstract:
Historical buildings shape the traditional image of home. Preservation of historical monuments can help to demonstrate connections of cultural identity and historical breaches. Notable German art historians were influenced by National Socialism and still influenced their definition of home in the 1950s. The Germans’ ambivalence towards their own building traditions will be depicted on the basis of the phases of reconstruction after 1945. Following the attempt to classify reconstruction psychoanalytically, this paper calls for a form of preservation of historical monuments and urban development which reconstructs the buildings that bring about identity while not denying the scars of World War II.