Gerhard Wegner

Von der Mortalität zur Natalität?. Religiöse Altersbilder unter Veränderungsdruck (PDF-E-Book)

Psychotherapie im Alter 2013, 10(2), 203-217

Cover Von der Mortalität zur Natalität?. Religiöse Altersbilder unter Veränderungsdruck (PDF-E-Book)

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Verlag: Psychosozial-Verlag

15 Seiten, PDF-E-Book

Erschienen im Juni 2013

Bestell-Nr.: 20361

Erfahrungen des immer längeren Lebens und insbesondere der Herausbildung der »Jungen Alten« setzen religiöse und kirchliche Altersbilder unter Veränderungsdruck. Klassisch konstruieren sie das Alter von seiner größeren Nähe zum Tode her als strukturell defizitär und tendenziell immer passiver werdend – aber dabei als religiös besonders empfänglich (Mortalitätsorientierung). Heute nun führt aber kein Weg daran vorbei, dass auch im Alter noch sehr lange Aktivität und Lebensgenuss möglich sind. Entdeckt wird nun auch in der Theologie die Generativität des Alters, die Möglichkeit, im Alter neu werden zu können (Natalitätsorientierung). Mittels einer solchen Umcodierung hoffen Kirche und Religion auch weiterhin Lebenserfahrungen der Älteren produktiv verarbeiten zu können.

Abstract:
Experiences of living even longer and especially the development of the »young elderly« force religious and ecclesiastic images of aging to change. The classical way to construct age from a religious and ecclesiastical perspective is to picture it as structurally deficient and tending towards becoming more and more passive – while being especially prone to religion (orientation to mortality). Nowadays, it has to be taken into account that activity and pleasure in life are possible to experience for a long time even at an older age. Theology also discovers generativity of age now, the possibility to turn into something new in older age (orientation to natality). With the means of such a conversion of codes, church and religion hope to continue to productively process the life experience of the elderly.