Rolf D. Hirsch

»Und bist du nicht willig …« (PDF-E-Book)

Psychotherapie im Alter 2010, 7(2), 175-194

Cover »Und bist du nicht willig …« (PDF-E-Book)

EUR 5,99

Sofort-Download

Dies ist ein PDF-E-Book. Sie erhalten kein gedrucktes Buch, sondern einen Link, unter dem Sie den Titel als E-Book herunterladen können. Unsere E-Books sind mit einem personalisierten Wasserzeichen versehen, jedoch frei von weiteren technischen Schutzmaßnahmen (»DRM«). Erfahren Sie hier mehr zu den Datei-Formaten und kompatibler Soft- und Hardware.

Verlag: Psychosozial-Verlag

20 Seiten, PDF-E-Book

Erschienen im Juni 2010

Bestell-Nr.: 20238

Gewalt gegen alte Menschen kann im öffentlichen Raum, im familiären und institutionellen Bereich auftreten. Die Formen sind vielfältig (z.B. körperliche, psychische, strukturelle und kulturelle Gewalt sowie Freiheitseinschränkung, Vernachlässigung und finanzielle Ausbeutung) und reichen vom bösen Wort bis zum Totschlag. Häufig sind Gewalthandlungen Ausdruck von Hilflosigkeit, Scham, Ohnmacht, Überforderung und mangelhafter Unterstützung. Gewalt ist ein psychosoziales destruktives Geschehen. Einzubeziehen sind psychodynamische, beziehungsdynamische und soziologische Aspekte, um Gewaltsituationen zu begreifen. Jede Gewalthandlung bedeutet auch einen Rechtsbruch. Präventive Maßnahmen sollen mehrschichtig sein und den Aspekt »Hilfe vor Strafe« betonen. Oft kommt es zu Gewalt in pathologischen Beziehungen, in welchen die Rollen von »Täter« und »Opfer« wechseln können. Bisher gibt es für Opfer im höheren Lebensalter kaum professionelle Hilfe.

Abstract:
Violence against older people can occur in the public as well as in familial and institutional areas. Forms are manifold (for example: physical, psychic, structural and cultural violence as well as restriction of freedom, neglect and financial exploitation) and can vary from mean words to homicide. Oftentimes, violent acts are an expression of helplessness, shame, unconsciousness, excessive demands, and deficient support. Violence is a psychosocial destructive action. Psychodynamics, relation-dynamics and sociological aspects should be involved in order to comprehend violent situations. Every violent act is also a breach of law. Preventive measures should be diverse and emphasize the aspect of »helping before punishing«. It is common for violence to take place in pathological relationships where the roles of »culprit« and »victim« can vary. Up until now, there is barely any professional help for older victims.