Cornelia Kricheldorff

Integration und soziale Teilhabe durch Bildungsprozesse im Alter (PDF-E-Book)

Psychotherapie im Alter 2010, 7(1), 9-23

Cover Integration und soziale Teilhabe durch Bildungsprozesse im Alter (PDF-E-Book)

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Verlag: Psychosozial-Verlag

15 Seiten, PDF-E-Book

Erschienen im März 2010

Bestell-Nr.: 20226

Das Leben in der Postmoderne ist geprägt von Wandel, Tempo und Schnelllebigkeit. Auch Altern findet inmitten von Prozessen der Individualisierung und Detraditionalisierung statt, was ständig neue Anpassungsleistungen erforderlich macht. Menschen sind deshalb dazu gezwungen, ihre Anschlussfähigkeit an Kultur, Ökonomie und ihre Umwelt zu sichern, indem sie ständig weiter lernen, um sich weiterzubilden. Veränderungen in der Gesellschaft und dem Lebensumfeld erfordern auch von Älteren kontinuierliche Lernanstrengungen und die Übernahme von Verantwortung für die eigenen Lebensumstände, z. B. dadurch, dass sie Lebensentwürfe in Frage stellen und neu planen müssen. In dem Sinne trägt Bildung im Alter zur Integration in die Gesellschaft bei, indem sie zur Teilhabe und zur Partizipation am gesellschaftlichen Leben befähigt. Altersbildung hat damit die strategische Schlüsselaufgabe, den kollektiven Alterungsprozess im Sinne einer humanen und mehr Lebensqualität bietenden Entwicklung zu gestalten. Es geht dabei auch um Identitätsbildung und -erneuerung und um die Entwicklung sinnstiftender Rollen und Aufgaben, die ein Leben in sozialer Verbundenheit möglich machen. Die Geragogik weist seit Längerem auf diese zentrale Bedeutung der Altersbildung hin.

Abstract:
In postmodernism, life means to live in an atmosphere of continuous change at a fast pace and with rapid development. Aging is part of a process of individualisation and faded traditionalism, which means that constantly continued adaptation is necessary. Therefore, elderly people are forced to stay connected with culture, economics and their environment by continuous learning and educating themselves. Due to the changes in society and social environments, elderly people are required learn continuously and take over responsibility for their own living conditions, for instance, by analysing their conceptions of life and planning new strategies. In this sense, education contributes in part to ensure integration into society by enabling older people to equal participation. Therefore, educational gerontology has the strategic key-task to design the collective aging-process in the sense of a development which offers a richer and more humane quality of life. This also concerns the building and renewal of identity, and the development of meaningful roles and tasks that make a life in social solidarity possible. For a long time geragogy has emphasized the central importance of educational gerontology.