Nachrichtenarchiv

»Man muss sich in die Lage der Betroffenen versetzen«

Im Interview mit Pamela Dörhöfer für die Frankfurter Rundschau spricht der Medizinhistoriker Volker Roelcke über die Bedeutung des Wortwissens in der Vergangenheit und über das Verständnis von evidenzbasierter Medizin in der Gegenwart. Darüber, wie eine alternative Demenzforschung aussehen könnte, wo die Grenzen von Tierversuchen liegen und warum eine Synthese von Natur- und Kulturwissenschaften in der Medizin unbedingt wünschenswert ist.

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Till Bastian ist Preisträger der Dr. Margrit Egnér-Stiftung 2017

Am 9. November wurde Till Bastian der Preis der Dr. Margrit Egnér-Stiftung in Zürich verliehen. Mit diesem jährlich vergebenen Wissenschaftspreis würdigt die Stiftung Personen, »die durch ihr Lebenswerk, das Verfassen einzelner hervorragender Arbeiten oder die praktische Tätigkeit auf wissenschaftlicher Grundlage zu einer humaneren Welt beitragen, in welcher der Mensch in seiner Ganzheitlichkeit im Mittelpunkt steht«.

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Andreas Peglau im Gespräch zum Rechtsruck im 21. Jahrhundert

Wie kann der aktuell zu verzeichnende politische Rechtsruck der Gesellschaft erklärt und verstanden? Worauf lässt sich der Erfolg von populistischen Parteien und Politikern zurückführen? Wie kann dem entgegentreten werden? Vor dem Hintergrund seiner Auseinandersetzung mit Wilhelm Reichs »Massenpsychologie des Faschismus« spricht Andreas Peglau im Interview über die Suche nach hasserfüllten Feindbildern ...

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Preview des Films »cry baby, cry« von Antonin Svoboda unter Mitwirkung von Thomas Harms

Am 26. November um 11 Uhr findet im Bremer Kino CITY 46 die Preview des Films »cry baby, cry« statt. Der Kinodokumentarfilm begleitet über ein Jahr lang drei Familien mit neugeborenen Babys. Im Anschluss diskutieren Regisseur Antonin Svoboda und Eltern-Baby-Körperpsychotherapeut Thomas Harms.

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»In Utero« – Filmvorführung und Diskussion mit Ludwig Janus

Das Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie im Rheinland e.V. lädt am 1. Dezember 2017 zur Filmvorführung von »In Utero« und anschließender Diskussion mit Ludwig Janus ein. Der Film erläutert über Interviews mit PsychoanalytikerInnen und PsychotherapeutInnen die lebensgeschichtliche Bedeutung von Schwangerschaft und Geburt.

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Die Unfähigkeit zu trauern

50 Jahre nach dem Erscheinen von Alexander und Margarete Mitscherlichs Buch »Die Unfähigkeit zu trauern« findet vom 30. November bis zum 1. Dezember 2017 eine Tagung in Berlin statt, die nach Ambivalenz und Aktualität des Werkes fragt und die in Kooperation von der RWTH Aachen und dem Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin entstanden ist.

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Zum 75. Geburtstag von Martin Dannecker

In diesem Monat feiert der Autor, Sexualwissenschaftler und langjährige Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS) Martin Dannecker seinen 75. Geburtstag. Bis 2005 arbeitete Dannecker am Institut für Sexualwissenschaft des Uniklinikums in Frankfurt am Main, wo er in den letzten Jahren stellvertretender Direktor war. Gegenwärtig lebt und arbeitet er in Berlin.

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Es gibt ein Recht auf ein drittes Geschlecht

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gab am 8. November 2017 ein Grundsatzurteil zur Intersexualität bekannt. Intersexuelle Menschen können sich auf das allgemeine Persönlichkeitsrecht und den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes berufen, um in offiziellen Dokumenten weder als männlich noch als weiblich anerkannt zu werden. Der Gesetzgeber wird von den Verfassungsrichtern dazu aufgefordert, die Entscheidung bis Ende 2018 umzusetzen und ein drittes Geschlecht ins Geburtenregister aufzunehmen.

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Paul L. Janssen erhält den Ehrenpreis der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM)

Prof. Dr. P. L. Janssen wurde für sein jahrzehntelanges fachpolitisches Engagement geehrt. Als Gründungspräsident leitete Professor Paul Janssen von 1992 bis 2004 die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und ärztliche Psychotherapie und hat nicht nur in dieser Zeit maßgeblich die Entwicklung der Psychosomatischen Medizin und der Psychotherapie in Deutschland mitgeprägt.

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20. Arbeitstagung des Frankfurter Psychose-Projektes e.V. (FPP)

Das Frankfurter Psychose-Projekt e.V. lädt am 2. Dezember 2017 ab 15 Uhr zu seiner 20. Arbeitstagung im Psychoanalytischen Zentrum in Frankfurt am Main ein.

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