Rezension zu Geschlechtliche, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung

Psychotherapie-Wissenschaft 2/2016

Rezension von Theodor Itten

Lesen Sie hier Ausschnitte aus der Rezension zum Buch »Geschlechtliche, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung«:

»In der Sozialpsychologie sind die Konzepte von Geschlecht, der sozialkulturellen Rolle (männlich/weiblich), die inter- und intrapsychischen Identitäten, die eigene(n) gelebte(n) und gewünschte(n) Sexualität(en), die gelebte Selbstorganisation, die eigene Wirklichkeitswahrnehmung usw. immer schon vom jeweiligen Bestimmungsnetz des gesellschaftlichen Kontexts umfangen.«

(...)

»Der von ihnen herausgegebene spannende Sammelband möchte laut Katzer und Voß keine weitere Klärung der Begriffe leisten, was ich schade finde, sondern beruht meist auf den Erfahrungen der Selbstbestimmung in den jeweiligen kulturellen Grenzen der vorgefundenen ökonomischen und technischen Bedingungen, in denen der einzelne Mensch lebt. Das Geschlecht, mit dem wir geboren werden, ist traditioneller Weise in der Yin-Yang-Schlaufenbasis (Zweigeschlechtlichkeit f/m) eingewoben. Wer mit der eigenen leiblichen Geschlechtlichkeit sich sexuell nicht im Einklang findet, sollte einen Wechsel zwischen den angebotenen Identitäten machen dürfen.«

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»Trotzdem, dieses aktuelle Zeitzeugnis im Spannungsfeld von leiblichem Bedürfnis und theoretischem Aufsperren von Menschenwürde, ohne Denkschablonen, dieser achtzehn engagierten SozialwissenschaftlerInnen ist ohne Wenn und Aber zu empfehlen.«

Die vollständige Besprechung finden Sie hier:
www.psychotherapie-wissenschaft.info

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