Rezension zu Psychoanalyse und Gymnastik

Zeitschrift für psychoanalytische Theorie und Praxis, 32. Jahrgang, Heft 1, 2017

Rezension von Galina Hristeva

Lesen Sie hier einen Ausschnitt aus der Rezension zum Buch »Psychoanalyse und Gymnastik«:

»Nun macht es die 2015 beim Gießener Psychosozial-Verlag zum ersten Mal veröffentlichte Schrift möglich, Fenichels Vorstoß in dieses damals für die psychoanalytische Forschung neue Gebiet zu untersuchen. Das Originalmanuskript dieser Arbeit wurde in den Otto Fenichel Papers im Department of Special Collections der University of California in Los Angeles gefunden und von Johannes Reichmayr in einer sorgfältig edierten und bestens kommentierten Ausgabe herausgegeben. Fenichels Ausflug in das Gebiet der Gymnastik in seiner schmalen, im Original nur 47 Blätter umfassenden Arbeit von 1927 mag – besonders vor dem Hintergrund seiner monumentalen Neurosenlehre und weiterer grundlegender Beiträge zum psychoanalytischen Theoriegebäude – randständig, ja exotisch erscheinen. Das ist sie aber nur auf den ersten Blick. Zwar nimmt der Autor in einer weiteren Arbeit, ›Über organlibidinöse Begleiterscheinungen der Triebabwehr‹ (1927b und 1928) (ebenfalls im vorliegenden Band abgedruckt), nicht mehr Bezug auf die Gindler-Gymnastik, woraus man schließen könnte, er habe sich von dem früheren Aufsatz distanziert, dennoch ist seine Gymnastik-Arbeit ein Meilenstein in der Geschichte der psychoanalytischen Theorie und Therapie.«

Die vollständige Besprechung finden Sie im digitalen Klostermann-Archiv der »Zeitschrift für psychoanalytische Theorie und Praxis«:

www.klostermann.de

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