Rezension zu Hungern, um zu leben - die Paradoxie der Magersucht

Deutsches Ärzteblatt PP, Heft 7, Juli 2017

Rezension von Tilmann Moser

Lesen Sie hier Ausschnitte aus der Rezension:

»Umso verdienstvoller ist das mehrdimensionale Werk der beiden analytisch, familientherapeutisch und sozialpolitisch orientierten Autoren.«

»Bei Magersüchtigen dreht sich alles ums Essen, als Leid, Kampf, Selbstquälerei und trauriger Triumph, der aber auch stolz sein kann, weil das Gewicht unter Kontrolle gehalten ist. (...) Der Kampf beschädigt so viel lebendiges Leben: Vitalität, Teilnahme am sozialen Leben, Sexualität und menschliche Begegnung. Und doch bringt er auch Vorteile: die Sonderrolle, die in der Familie eingenommen wird, die Sorge der anderen, auch Rache an ihnen für nicht erbrachte Schutz- und Verständnisleistungen.«

»Und dann beginnt der Kampf mit den Therapeuten, die auch ihre Erwartungen und Ziele mitbringen, die oft erlittenen Grenzen ihrer Geduld, denn die Patienten sind oft auch Helden des Widerstands gegen die Gewichtszunahme, die als Versagen erlebt wird.«


Die vollständige Besprechung finden Sie im Archiv des Deutschen Ärzteblatts unter dem folgenden Link:
www.aerzteblatt.de

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