Rezension zu Psychotische Körperbilder

PSYCHE 71. Jahrgang Heft 3 März 2017

Rezension von Timo Storck

Lesen Sie hier Ausschnitte aus der Doppelrezension zu Bernd Nissens »Hypochondrie« und David Rosenfelds »Psychotische Körperbilder«:

»Der argentinische Analytiker David Rosenfeld beleuchtet in seinem Buch »Psychotische Körperbilder« »schwer gestörte« »Patienten, die ihren seelischen Zustand durch Fantasien über ihr Körperbild ausdrücken« (S. 13). Im englischen Untertitel sind »body image delusion and hypochondria« benannt, es geht um Formen der Hypochondrie, deren Strukturmerkmale denen psychotischer Erkrankungen gleichen.«

»Es ist hervorstechend, wie direkt Rosenfeld mit seinen Patienten spricht: in langen Interventionen, aktiv, teils sehr persönlich – und was sich darin zeigt, ist der gelingende Versuch der Sinngebung in der Arbeit mit psychosomatisch erkrankten (hier: im Hinblick auf das Körperschema psychosenahen) Patienten, der Versuch einer interpersonellen Formgebung, in der der Analytiker auch seine Symbolisierungsfunktion als Hilfs-Ich-Element zur Verfügung stellt.«

»In der Gesamtschau handelt es sich um eine Sammlung höchst eindrucksvoller Fallnotizen samt theoretischer Ideen dazu. Das erhöht die Erwartung auf die Übersetzung und Herausgabe weiterer Schriften David Rosenfelds umso mehr.«

Die vollständige Besprechung finden Sie im digitalen Klett-Cotta-Archiv der Psyche:
www.volltext.psyche.de

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