Rezension zu Die Bedeutung des Vaters in der weiblichen Adoleszenz

ZfF. Zeitschrift für das Fürsorgewesen, 68. Jahrgang, Mai 2016

Rezension von Birgit Supplieth

Die Bedeutung des Vaters in der weiblichen Adoleszenz

Die Studie beschäftigt sich mit der Vater-Tochter-Beziehung in der Adoleszenz und erfüllt damit das Ziel, die bestehende Forschungslücke zu verringern und die Bedeutung des Vaters im Entwicklungsprozess der weiblichen Adoleszenten differenzierter zu verstehen und die psychotherapeutische Arbeit zu erleichtern. Hierbei wurden bewusst sozial integrierte und psychiatrisch unauffällige Mädchen ausgewählt. Eingangs wird in die Theorie und Forschung der Thematik ausführlich eingeführt. Anschließend werden die Interviews mit den 14–18-jährigen Mädchen abgebildet, in denen sie über ihre Erlebnisse mit dem Vater erzählen und dabei ein Bild ihrer Wahrnehmung und ihrer Wünsche an diesen wiedergeben. Eine wissenschaftliche Auswertung der einzelnen Fallbeispiele rundet die Darstellung ab. Das Buch eignet sich auch für den interessierten Laien, sich die Konfliktsituationen insbesondere weiblicher Heranwachsender mit dem Vater auf dem Übergang von der Kindheit zum Erwachsenwerden bewusst zu machen.

Birgit Supplieth


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