Rezension zu Jacques Lacan trifft Alfred Lorenzer

texte. psychoanalyse. ästhetik. kulturkritik. Heft 2/16 36. Jahrgang

Rezension von Timo Storck

Lesen Sie hier Auszüge aus der Rezension:

»Auch in ihrem Band zum »Treffen« Lorenzers durch Lacan nehmen Robert Heim und Emilio Modena einen wichtigen und vernachlässigten Aspekt innerpsychoanalytischer Theoriebildung auf, geht es beiden Denkern doch um die Verbindung von Sprache, Unbewusstem, Trieb und Objekt.«

»In einem durchaus faszinierenden Sinn vollzieht der Band mehrere Anläufe des ›Treffens‹ von Lorenzer und Lacan bzw. des Ringens um einen Diskurs zwischen beiden. Die wiederholten (encore) Anläufe dazu münden schließlich in den von R. Heim zusammengestellten fiktiven Briefwechsel zwischen Lorenzer und Lacan, der von Seiten des Erstgenannten aus vorliegenden Auseinandersetzungen mit den Gedanken des Letztgenannten besteht, von Seiten Lacans in von Heim erfundenen Repliken darauf. Hier gelingt das Diskursstiftende ebenso eindrucks- wie humorvoll.«

»Und am Ende der Lektüre des Bandes fühlt man sich eingeladen, noch einmal von vorne zu lesen, sich also etwa den Überlegungen zu den Formen des Diskurses erneut zu nähern, über Sozialisationstheorie oder Subjektbildung nachzudenken oder die Facetten des ›Kleinen Hans‹ in den Blick zu nehmen. Also wieder ein encore une fois der Diskurs-Bildung, auch über den Band hinaus, vielleicht ja unter ergänzender Bezugnahme der,
Theorien Lorenzers und Lacans en corps?«


Hier erscheint die gesamte Rezension:
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