Rezension zu Verstehen und Begreifen in der Psychoanalyse

texte. psychoanalyse. ästhetik. kulturkritik. Heft 2/16 36. Jahrgang

Rezension von Timo Storck

Lesen Sie hier Auszüge aus der Rezension:

»Zwei der wichtigsten, vermutlich die beiden wichtigsten psychoanalytischen Sprachtheoretiker, Alfred Lorenzer und Jacques Lacan, gelten in ihrer Sprach-Verwendung in Wort und Schrift als besonders schwer verständlich. Dass es um Lorenzer und Lacan während der vergangenen Jahrzehnte ganz still geworden wäre, kann man nicht gerade sagen, und doch meint man, die Gedanken beider seien einige Zeit nach ihren initialen Artikulationen auch liegen gelassen worden, damit sie nun, womöglich gereift, erneut aufgenommen werden können. Zwei aktuelle Publikationen verhelfen ihnen wieder zur Sprache.«

»Der von Thierry Simonelli und Siegfried Zepf herausgegebene Band kann in der Gesamtschau drei Aspekte der Lorenzer-Forschung bzw. Publikationen aus dem entsprechenden Umfeld vor Augen führen, die nicht immer zu finden sind: Erstens die persönliche Ebene einer Auseinandersetzung mit Alfred Lorenzer als Person; zweitens die Prüfung der Verbindungen zu anderen Autoren (...); und drittens der genaue Aufweis tiefenhermeneutischen bzw. szenisch-verstehenden Vorgehens in der klinischen Arbeit (...).

»So wird einmal mehr das in allen Beiträgen explizierte Anliegen Lorenzers deutlich, eine Analyse derjenigen gesellschaftlichen Kräfte und Verhältnisse zu ermöglichen und zu vollziehen, als deren »Ensemble« individuelle Struktur seiner Auffassung nach einzig zu denken ist.«


Hier erscheint die gesamte Rezension:
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