Rezension zu Schatten des Schweigens, Notwendigkeit des Erinnerns

Kinderanalyse 24, Heft 4/2016

Rezension von Gertrud Hardtmann

Lesen Sie hier Ausschnitte aus der Rezension:

»Dieses Buch hat, auch wenn es sich auf eine mittlerweile fast drei Generationen zurückliegende Zeit bezieht, inzwischen durch die aktuellen Kriege und Fluchtbewegungen eine unerwartete Aktualität bekommen. Werden wir aus den Erfahrungen früherer Generationen von Kriegskindern lernen, ihre Traumatisierungen ernst zu nehmen und sie nicht in der einsamen Verlassenheit des Schweigens über das, was sie erlebt haben, allein zu lassen?«

»Die Autorin, Psychoanalytikerin und psychologische Psychotherapeutin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene berichtet über ein interdisziplinäres Forschungsprojekt in Gestalt von Interviews mit ehemaligen Kriegskindern der Jahrgänge 1932-1947.«

»Die in diesem Buch dokumentierten Erfahrungen, schuldhaftes Täter- und unschuldiges Opfersein, zeigen, wie notwendig das Erinnern und das empathische Zur-Sprache-Bringen auch nach so langer Zeit immer noch für das seelische Gleichgewicht ist und wie dankbar diese Kriegs- und Nachkriegskinder darauf reagierten, dass sich jemand für sie und ihre Erfahrungen interessiert.«

»Die Mitarbeiter dieses Forschungsprojekts konnten nicht ahnen, dass die Ergebnisse ihrer Untersuchungen eine aktuelle Bedeutung bekommen sollten. Ein Sprung in die Gegenwart bei der Arbeit mit Flüchtlingskindern aus Kriegsgebieten zeigt die Aktualität des Themas.«

Die gesamte Besprechung finden Sie hier:
www.kinderanalyse.de

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