Rezension zu Vom Leben danach

Psyche, 68. Jahrgang, Heft 7, Juli 2014

Rezension von Gertrud Hardtmann

Lesen Sie hier Auszüge aus der Rezension:

»Es handelt sich um eine umfangreiche Studie über das Leben nach der Shoah und politischer Verfolgung in der ersten, zweiten und dritten Generation.«

»Berichtet wird über acht von dreizehn Interviews unterschiedlicher Länge (zwischen 45 und 120 Minuten) während einer dreijährigen Studie mit Angehörigen der ersten, zweiten und dritten Generation einer Familie (fünf Verfolgte aus antisemitischen, drei aus politischen Gründen), teils zusammengefasst, teils mit wörtlichen Zitaten; Letztere sind durch die individuelle ›Notation des Gesprochenen und des Sprechduktus‹ (...) schwer lesbar, solange man sich nicht in das System eingearbeitet und es ständig präsent hat.«

»Das Buch ist zu empfehlen für Forscher, die sich mit Untersuchungen über Traumatisierungen (nicht nur der Shoah), der Interview-Methode und der Notation (ich glaube allerdings nicht, dass sie Schule machen wird) befassen. Die Familiengeschichten bieten Material für Therapeuten, die sich mit den Folgen von Traumatisierungen beschäftigen.«

Die vollständige Besprechung finden Sie im digitalen Klett-Cotta-Archiv der Psyche:

www.volltext.psyche.de

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