Rezension zu »Goldmine und Minenfeld«

Psyche, 67. Jahrgang, Heft 11, November 2013, S. 1162–1163

Rezension von Sebastian Krutzenbichler

Auszüge aus der Rezension:

»Mathias Hirsch beschreibt im ersten Teil seines bemerkenswerten und wichtigen Buches den seit etwa 20 Jahren andauernden Prozess der psychotherapeutischen und psychoanalytischen Institutionen, sich dieser jede Behandlung und jede Institution zerstörenden Dynamik mehr oder weniger erfolgreich zu stellen.«

»Mathias Hirsch versucht durch seine Analyse nicht mehr und nicht weniger als darauf hinzuweisen, wie sehr menschliche Liebe, in welcher Art von Abhängigkeitsverhältnissen auch immer, in Gefahr ist, durch sexuelle Ausbeutung und Machtmissbrauch deformiert und zerstört zu werden, und dass diese unleugbaren Tatsachen dennoch ständig institutioneller und gesamtgesellschaftlicher Verdrängung unterliegen, da sie an ein gesellschaftliches Tabu stoßen.«

»Dagegen schreibt Mathias Hirsch umfassend, klug, durch viele konkrete Beispiele berührend und aufrüttelnd, gleichzeitig mit der notwendigen wissenschaftlichen Distanz, an. Wir empfehlen dieses eindrucksvolle Buch von Mathias Hirsch uneingeschränkt sowohl dem Fachpublikum wie den interessierten Laien.«

Die vollständige Besprechung finden Sie im digitalen Klett-Cotta-Archiv der Psyche:
www.volltext.psyche.de

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