Rezension zu Trauma und kollektives Gedächtnis

Zeitschrift für psychoanalytische Theorie und Praxis, Jahrgang XXVII, 2012, 3/4

Rezension von Thomas C. Bender

Lesen Sie hier Auszüge aus der Rezension von Thomas C. Bender:

»Geschult in der pluralistischen Untersuchungsweise einer ›reflexiven Sozialpsychologie‹ (Heiner Keupp), interessiert sie sich für die soziale Konstruktion bzw. Rekonstruktion von Geschichte, also für das, was kritische Historiker heute mit Norbert Frei ›Vergangenheitspolitik‹ nennen.«

»Angela Kühner gehört zu einer neuen Generation kritischer Sozialpsychologen, die nicht von der ›Vaterlosigkeit‹ geschlagen ist, sondern die in ihrer wissenschaftlichen Entwicklung derart gehalten und gefördert wurde, dass sie sich offen und mutig einem, wie sie formuliert, ›vergleichenden Nachdenken über extremes menschliches Leid‹ (S. 271) stellen kann. Dabei entwickelt sie ihre Gedanken ungewöhnlich klar und nachvollziehbar und unbeeindruckt von den zahllosen Fallstricken theorielastiger Methodenkritik, die allzuoft mehr einen intellektuellen Narzißmus bedienen.«

»Sie sucht die unvoreingenommene Analyse eines psychosozialen Sachverhalts, die sie sowohl stringent als auch umsichtig und begrifflich genau vorantreibt. So ist aus ihrer Dissertation eine flüssig lesbare Abhandlung entstanden, die als Diskussionsgrundlage für die Weiterentwicklung ›liegen gebliebener‹ (A. K.) Einsichten psychoanalytischer Sozialpsychologie fungieren könnte.«

Die gesamte Rezension finden Sie hier:

www.zptp.eu

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