Rezension zu Filmräume - Leinwandträume

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Rezension von Hans Helmut Prinzler

Seit sieben Jahren stellen Psychoanalytiker im Filmhaus, dem kommunalen Kino der Stadt Saarbrücken, regelmäßig Filme ihrer Wahl vor, denen jeweils eine Analyse folgt. Die Reihe ist sehr erfolgreich und wird inzwischen von anderen Kommunalkinos nachgeahmt. 15 Filme werden im vorliegenden Buch beispielhaft aus psychoanalytischer Sicht interpretiert, darunter ein Stummfilm (ORLACS HÄNDE, 1924). Als Gruppenarbeit von Dozenten und Studenten wird der amerikanische Film SEVEN von David Fincher aufgeschlüsselt. Drei neuere deutsche Filme sind in der Auswahl dabei: DER HIMMEL ÜBER BERLIN von Wim Wenders, GEGEN DIE WAND von Fatih Akin und YELLA von Christian Petzold. Natürlich fehlt Hitchcocks SPELLBOUND nicht. Interessant fand ich auch die Analysen von JEREMIAH JOHNSON (Sydney Pollack) und UP IN THE AIR (Jason Reitman). Die Diplompsychologin Christine Pop ist als Koordinatorin der Reihe tätig. Man kann sich einen zweiten Band gut vorstellen.

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