Rezension zu Affekt und Form

Psyche, Heft 12, Dezember 2011

Rezension von Timo Storck

Zitate aus Psyche 12/11

»Es geht dem Autor aus rezeptionstheoretischer Perspektive um eine Vermittlung der ästhetischen Theorie Kants mit derjenigen Freuds sowie um eine Theorie künstlerischer Produktion, in welcher das Konzept einer ästhetischen Sublimierung zentral ist.«

»Dem Autor gelingt es dabei, den in der Tat oft eingeengten Blick psychoanalytischer Kunstforschung zu weiten und damit einer notwendigen Interdisziplinarität in diesem Feld den Weg zu bereiten. Gleichwohl sind m.E. zwei Aspekte der Untersuchung kritisch einzuschätzen: zum einen eine nicht durchgängig erfolgende konzeptuelle Sorgfalt […], was dazu führt, das manche Argumentation unterbestimmt bleibt, zum anderen das Vermengen sozialpsychologischer mit subjekttheoretischen Aspekten bzw. ungenügende Vermittlung.«

»Insgesamt kann die Stärke der Untersuchung Clemenz’ darin gesehen werden, dass er subjektive Affektivität und Lust in der künstlerischen Form situiert und auf diese Weise eine interdisziplinär anschlussfähige Perspektive eröffnen kann auf ästhetische Erfahrung und künstlerisches Arbeiten, die in Auseinandersetzung mit der Materialität des Kunstwerks vollzogen werden.«

Die gesamte Rezension findet sich im digitalen Klett-Cotta-Archiv der Psyche:
www.volltext.psyche.de

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