Rezension zu Bindung in Bewegung

PAPA-YA. Das Magazin für Fairness im deutschen Familienrecht (07/2011)

Rezension von Angela Borchardt

Über die Wandlung unserer Zeit und damit auch der Familie ist sehr umfassend in diesem Buch geschrieben. Es ist ein Arbeits- und Lehrbuch für Fachpersonen und für interessierte Eltern, die sich mit diesem Thema intensiv beschäftigen möchten. Nur wenn Eltern und Kinder einen emotionalen Austausch haben, können sich sichere Bindungsmuster entwickeln. Da viele Eltern durch die Veränderung der Familien mit ihren Kindern auf sich gestellt sind, ist eine starke Verunsicherung vorhanden. Dadurch treten vermehrt Bindungsstörungen auf. Womit und wie können diese vermieden beziehungsweise behoben werden? Diese können anhand des Bonner Modells der Interaktionsanalyse (BMIA) aufgefunden, analysiert und behoben werden. Hier sind die verschiedenen Bindungstypen, die lnteraktionsmuster bzw. Interaktionsstörungen vorgestellt, und es werden Wege aufgezeigt für Präventionsmaßnahmen und zur Behandlung von schon bestehenden Problemen. Mit vielen Beispielen aus der Praxis und für Menschen in der Praxis ist dieses Buch entstanden mit den auf dem neusten Stand der Forschung befindlichen Ergebnissen. Das ganze Buch besteht inhaltlich aus drei Teilen, die sich wie folgt gliedern: Im ersten Teil geht es um das dreidimensionale Konzept der Eltern Säuglings Kleinkind-Psychotherapie.
Der zweite Teil handelt von der interaktionsorientierter Diagnostik und den Leitlinien für die Therapie von Eltern mit ihren Säuglingen. Der letzte und dritte Teil befasst sich sodann mit dem Lehrkonzept der Köln Bonner Akademie für Psychotherapie.

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