Rezension zu Was den Menschen antreibt

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Rezension von Katharina Weweler

Das Buch »Was den Menschen antreibt – Psychoanalyse als Theorie und Praxis von Beziehungen« verfasst von Erich Fromm erschien im Psychosozial-Verlag im Jahre 2011. Herausgegeben wurde das Werk von Rainer Funk, der auch gleich am Anfang des Werkes eine kurze Einleitung gibt.

Erich Fromm ist nach Sigmund Freud und Carl Gustav Jung sicher der weltweit bekannteste Psychoanalytiker, so Rainer Funk, deswegen brachte er nachträglich seine Werke an die Öffentlichkeit in diesem Buch. Nach einer Inhaltsübersicht, die sich über 4 Seiten erstreckt, beginnt die Einleitung des Herausgebers. Worauf Erich Fromms Ausarbeitungen folgen.
Die einzelnen Kapitel sind in mehrere Unterpunkte gegliedert und lassen so, doch oft den »trockenen« Text verständlich rüber bringen.

Am Ende des Buches gibt es noch einen Quellennachweis mit editorischen Erläuterungen zur Entstehungsgeschichte der Beiträge und ein Literaturverzeichnis. Das Buch besteht insgesamt aus 279 Seiten reinem Text. In dem Buch gibt es keine Grafiken, Bilder oder Diagramme. Der Text ist kalt untereinander geschrieben und schreckt im ersten Moment ab, das Buch zu lesen. Die doch gute Gliederung der einzelnen Abschnitte, lassen das Verständnis des Textes verbessern.
Das Buch hat ein ansprechendes Buchcover, der Hintergrund ist violett gehalten, mit einem Aufdrucks Fromms und einem gelben Buchtitel.
Verständlich ist der Text nicht immer gleich, den ein oder andern Abschnitt muss man als Laie zweimal lesen, dieses ist aber auf keinster Weise dem Herausgeber auf die Nase zu binden, damals schrieb man etwas anders als sich manch Mensch heute ausdrückt. Die vielen Abschnitte erleichtern das Verständnis aber, und so verliert der Leser nicht den roten Faden. Am Ende des Werkes geht Fromm in einen Vergleich mit Freud ein, was das Buch auch für Freud-Freunde interessant macht.
Abschließend kann ich nur sagen, dass es ein sehr gelungenes Buch ist. Dem Herausgeber des Werkes ist es zu verdanken, dass Erich Fromms Beiträge nicht verloren gehen und so bereichert er die Psychoanalyse mit diesem wichtigen Werk.

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