Rezension zu Trauma im Film

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Rezension von Herbert Mück

Gute Filme ermöglichen einen genauen Blick auf Zeitströmungen, aktuelle Ängste, auf die Struktur von Beziehungen, auf Veränderungen der Lebensbedingungen und Lebensgewohnheiten. Seit einigen Jahren setzen sich Filmemacher immer häufiger mit Extremerfahrungen und immer wiederkehrenden seelischen Verletzungen auseinander. Zugleich befasst sich die Psychoanalyse intensiv mit der Erforschung psychischer Traumata. Damit scheinen beide das Interesse des Publikums zu treffen, das ebenfalls an der Bewältigung von Extremerfahrungen interessiert ist. Das Medium Film gibt dem Zuschauer Gelegenheit, traumatisierendes Geschehen zu verarbeiten und daraus zu lernen.

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