Rezension zu 20 Jahre deutsche Einheit - Facetten einer geteilten Wirklichkeit

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Die Freude über die deutsche Wiedervereinigung ist laut einer Studie nirgends so groß wie in der jungen Generation in Ostdeutschland. Zugleich empfindet diese Altersgruppe stärker als jede andere, dass Westdeutsche die Bewohner der neuen Bundesländer als »Menschen zweiter Klasse« behandeln. Das ist das Ergebnis zweier Umfragen, die am Montag in Leipzig vorgestellt wurden. 20 Jahre nach der deutschen Einheit gebe es noch große Unterschiede in deren Bewertung, erklärten die Sozialwissenschaftler Elmar Brähler und Wolf Wagner.

Als Leiter der Abteilung für Medizinische Psychologie und Soziologie der Universitätsklinik Leipzig hatte Brähler zusammen mit seinem Team im vergangenen Jahr 2.512 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger ab 14 Jahren befragt. Dabei gaben 64 Prozent der 14- bis 24-jährigen Ostdeutschen an, sich über die Wiedervereinigung im Jahr 1990 zu freuen. In der westdeutschen Altersklasse betrug die Zustimmung demnach gerade einmal 49 Prozent. In älteren Generationen fiel sie in beiden Teilen der Republik noch geringer aus.

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