Thomas Ettl

Die anorektische Logik (PDF-E-Book)

Psychodynamik, Genese und Behandlung der Magersucht

Cover Die anorektische Logik (PDF-E-Book)

EUR 39,99

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Buchreihe: Bibliothek der Psychoanalyse

Verlag: Psychosozial-Verlag

352 Seiten, PDF-E-Book

Erschienen im Februar 2021

ISBN-13: 978-3-8379-7724-0, Bestell-Nr.: 7724

DOI: https://doi.org/10.30820/9783837977240
Anorexie gilt als rätselhafte, paradoxe Erkrankung. Für die Betroffenen ist es ebenso schwierig, mit ihr zu leben wie ohne sie. Wo liegt die Ursache dieser oftmals tödlich endenden Krankheit? Dieser Frage geht Thomas Ettl anhand von zwei Autobiografien nach. Die betroffenen Frauen erzählen von ihrem Weg in die Anorexie, schildern ihren und den Umgang der Bezugspersonen mit der Störung. Dabei wird unter anderem auch der Einfluss der Pro-Ana-Bewegung auf die Erkrankten sichtbar.

Ettl zeigt, dass der Anorexie eine bisher eher vernachlässigte oder in ihrer Bedeutung verkannte Ursache zugrunde liegen kann. Er beschreibt die Magersucht als eine Erkrankung an einer grenzüberschreitenden partikularen Moral der Bezugspersonen, die auf die Betroffenen von Kindheit an traumatisierend wirkt. In der Pubertät kommt es zur Identifikation mit diesem Aggressor, der fortan mit Zwang zur Askese und Perfektion gegen den eigenen Körper und das Selbst wütet.

Rezensionen

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Eppendorfer. Zeitung für Psychiatrie & Soziales, 6/2021

Rezension von Verena Liebers

»Dass Anorexie komplexer ist als ausgehungert auf dem Lauf­steg zu balancieren, macht der Frankfurter Psychologe und Analy­tiker Thomas Ettl in seinem Buch über die anorektische Logik deut­lich. Klug und kritisch betrachtet der Autor therapeutische Behand­lungen, die nur darauf abzielen, die Magersüchtigen mit Essen zu ver­sorgen und dessen Aufnahme zu kontrollieren. Damit, so der Autor, begeben sich die Behandelnden in das bizarre Gefüge der Erkrankten, die meist von Angst vor Kontrollverlust besessen sind…«

Staatliches Berufsbildungszentrum Weimar (bbz-weimar.de), 1. September 2021

Rezension von Sybille Lenk

»Wer je mit esskranken Menschen beruflich in Kontakt war, wird das Buch mit Gewinn lesen. Und zwar unabhängig davon, ob er eine psychoanalytische Ausbildung hat oder nicht. Die Erläuterung des Behandlungsprozesses ist beeindruckend in seiner Differenziertheit und geprägt durch wohltuende Demut angesichts der oft eingeschränkten Möglichkeiten des Helfens…«