Marianne Leuzinger-Bohleber, Alexa Grabhorn, Ulrich Bahrke (Hg.)

Was nur erzählt und nicht gemessen werden kann (PDF-E-Book)

Einblicke in psychoanalytische Langzeitbehandlungen chronischer Depressionen

Cover Was nur erzählt und nicht gemessen werden kann (PDF-E-Book)

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Buchreihe: Bibliothek der Psychoanalyse

Verlag: Psychosozial-Verlag

327 Seiten, PDF-E-Book

1. Aufl. 2020

Erschienen im Oktober 2020

ISBN-13: 978-3-8379-7699-1, Bestell-Nr.: 7699

DOI: https://doi.org/10.30820/9783837976991
Erfahrene Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker erzählen – mit Einwilligung ihrer Analysandinnen und Analysanden – von der heilenden Wirkung von Psychoanalysen mit chronisch depressiven Patientinnen und Patienten. Die ausführlichen und durch ExpertInnenvalidierung geprüften Falldarstellungen, die der LAC-Depressionsstudie entstammen, ermöglichen einen konkreten Einblick in therapeutische Prozesse und verdeutlichen das besondere Potenzial der Psychoanalyse. Zudem wird auch die Studie selbst vorgestellt – eine vergleichende Therapiewirksamkeitsstudie zu den Kurz- und Langzeiteffekten von psychoanalytischer und kognitiv-verhaltenstherapeutischer Langzeittherapie bei chronischer Depression.

Mit Beiträgen von Ulrich Bahrke, Matthias Elzer, Renate Franke, Ingeborg Goebel-Ahnert, Alexa Grabhorn, Anna Leszczynska-Koenen, Marianne Leuzinger-Bohleber, Rosalba Maccarrone Erhardt, Christiane Schrader, Erwin Sturm, Christa Sturmfels, Felicitas Weis, Ute Wessels und Heike Westenberger-Breuer

Inhaltsverzeichnis

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I Kontext und Einbettung

»Was nur erzählt und nicht gemessen werden kann«
Psychoanalytische Forschung als Spannungsfeld am Beispiel der LAC-Depressionsstudie
Einführung und Übersicht
Marianne Leuzinger-Bohleber & Heike Westenberger-Breuer

Zwischen Patenschaft und Rating
Die OPD-Mitarbeit in der LAC-Depressionsstudie
Ulrich Bahrke & Alexa Judith Grabhorn

II Behandlungsfälle

»Der Storch hat mich falsch abgeliefert«
Aus der Analyse einer 53-jährigen Frau
Matthias Elzer

Ergänzende Beobachtungen aus den OPD-Interviews und OPD-Ratings (Ulrich Bahrke)

Depression und Adoleszenz
Ein Fallbericht aus der Depressionsstudie
Anna Leszczynska-Koenen

»Geboren mit gebrochenen Flügeln«
Aus der Psychoanalyse mit einem chronisch depressiven Patienten im Rahmen der LAC-Studie
Ingeborg Goebel-Ahnert

Ergänzende Beobachtungen aus den OPD-Interviews und OPD-Ratings (Ulrich Bahrke)

»Ich falle immer wieder in ein Loch«
Aus der Psychoanalyse mit einer traumatisierten Patientin
Renate Franke

»Man hatte mir doch das Paradies versprochen!«
Zum Verstehen der Auswirkung der transgenerativen Weitergabe schwerer Traumatisierungen in einer Psychoanalyse
Ute Wessels

»Ich finde das Fahrwasser alleine nicht«
Aus der Psychoanalyse mit einem chronisch depressiven Patienten
Christa Sturmfels

Ergänzende Beobachtungen aus den OPD-Interviews und OPD-Ratings (Alexa Judith Grabhorn)

Der Inkubator
Eine Falldarstellung
Felicitas Weis

Ergänzende Beobachtungen aus den OPD-Interviews und OPD-Ratings (Alexa Judith Grabhorn)

Wenn die Sprache der Abwehr dient
Bericht aus der Analyse eines »Grüblers«
Erwin Sturm

»Als ich zu Ihnen kam, konnte ich mir nicht vorstellen, dass es helfen kann, Sie waren überzeugt davon«
Über die analytische Psychotherapie einer chronisch depressiven und traumatisierten Patientin
Christiane Schrader

Ergänzende Beobachtungen aus den OPD-Interviews und OPD-Ratings (Rosalba Maccarrone-Erhardt)

Rezensionen

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Deutsches Ärzteblatt PP, Heft 6, Juni 2021

Rezension von Ingrid Barley

»Ein wesentlicher Vorwurf an die Psychoanalyse lautet, dass ihre Wirksamkeit zu wenig mit den Methoden der Evidence-based medicine überprüft worden sei (was die Autoren bestreiten). In diesem Buch verweisen sie auf die LAC-Depressionsstudie, die erste kontrollierte Psychotherapiestudie, die die Ergebnisse psychoanalytischer und kognitiv-verhaltenstherapeutischer Langzeitpsychotherapien bei chronisch Depressiven mit randomisierter und präferierter Zuweisung miteinander vergleicht…«

Dr. med. Mabuse, März/April 2021

Rezension von Alf Gerlach

»Die Veröffentlichung ist nicht nur eine Forschungsstudie, sondern bietet auch neun intensive Fallberichte psycho­analytischer Therapie depressiver Patien­tinnen aus der Sicht ihrer Analytikerlnnen. Fünf der Berichte sind gefolgt von der objektivierenden Darstellung beglei­tender Forschungsinterviews mit den Pa­tientinnen. Alle diese Forschungsberichte erschließen sich als ›dichte Beschreibung‹ eines psychoanalytischen Beziehungsge­schehens auch einem psychoanalytischen Laien und machen, da sie mehr als zwei Drittel des Gesamtumfangs des Buches umfassen, die Veröffentlichung für jeden Interessierten lesenswert…«

Scharf links. Die ›neue‹ linke online Zeitung, 2. Januar 2021

Rezension von Michael Lausberg

»Die Praxisberichte bieten einen vielfältigen Einblick in die Behandlung und geben Psychoanalytikern Anregungen für die eigene Arbeit…«