Ulrike Fickler-Stang

Dissoziale Kinder und Jugendliche - unverstanden und unverstehbar? (PDF-E-Book)

Frühe Beiträge der Psychoanalytischen Pädagogik und ihre aktuelle Bedeutung

Cover Dissoziale Kinder und Jugendliche - unverstanden und unverstehbar? (PDF-E-Book)

EUR 39,99

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Buchreihe: Psychoanalytische Pädagogik

Verlag: Psychosozial-Verlag

305 Seiten, PDF-E-Book

Erschienen im September 2019

ISBN-13: 978-3-8379-7624-3, Bestell-Nr.: 7624

Helfen die Konzepte von August Aichhorn, Siegfried Bernfeld und Fritz Redl auch heute noch bei der Behandlung dissozialer und delinquenter Kinder und Jugendlicher? Ulrike Fickler-Stang zeigt, dass diese frühen psychoanalytisch-pädagogischen Ansätze noch immer Praxisrelevanz und Aktualität besitzen und Fachkräften hilfreiche Impulse für die praktische Arbeit mit hochbelasteten Kindern und Jugendlichen bieten. Die Autorin stellt dar, welcher Umgang mit dissozialen Verhaltensweisen angemessen ist und wie sich die täglichen Herausforderungen für PädagogInnen meistern lassen.

Inhaltsverzeichnis

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1 Einleitung oder der Versuch einer Annäherung an die pädagogische Realität

2 Psychoanalyse, historischer Blick und das Verhältnis von Psychoanalyse und Pädagogik
2.1 Zugänge über die Geschichtswissenschaft
2.2 Pädagogik und Psychoanalyse – Kleine Skizze des Verhältnisses oder der (unmögliche) Versuch einer Standortbestimmung
2.3 Der erweiterte Ausgangspunkt dieser Arbeit

3 Die vier Psychologien der Psychoanalyse als Referenz- und Ordnungsschema
3.1 Die Triebpsychologie
3.2 Die Ich-Psychologie
3.3 Die Psychologie der Objektbeziehungen
3.4 Die Selbstpsychologie
3.5 Resümee, neuere Entwicklungen und aktuelle Herausforderungen

4 Historischer Rahmen der Betrachtung
4.1 Begriffs- und Ideengeschichte sowie disziplinäre Verortung der Beschäftigung mit schwierigen Kindern und Jugendlichen
4.2 Reformpädagogische und psychoanalytisch fundierte Erziehungsversuche – Der Zeitgeist des Aufbruchs im Wien der Zwischenkriegszeit
4.3 Der Nationalsozialismus als folgenreiche Zäsur für die Psychoanalyse und die psychoanalytische Pädagogik

5 Ausgewählte frühe psychoanalytisch-pädagogische Theorien und institutionelle Konzepte im Umgang mit schwierigen Kindern und Jugendlichen
5.1 August Aichhorn – Biografie und Konzepte
5.2 Siegfried Bernfeld – Biografie und Konzepte
5.3 Fritz Redl – Biografie und Konzepte
5.4 Exkurs zur Rezeption von Aichhorn, Bernfeld und Redl

6 Die frühen psychoanalytischen Konzepte Aichhorns, Bernfelds und Redls vor der Folie der vier Psychologien
6.1 August Aichhorn und die vier Psychologien der Psychoanalyse
6.2 Siegfried Bernfeld und die vier Psychologien der Psychoanalyse
6.3 Fritz Redl und die vier Psychologien der Psychoanalyse
6.4 Kurze Zusammenfassung

7 Diskussion
7.1 Aktuelle Standpunkte der Fachdisziplin(en)
7.2 Konsequenzen und Anknüpfungspunkte für die aktuelle Pädagogik
7.3 Kurze Nachbemerkung

Literatur

Rezensionen

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heilpädagogik.de – Fachzeitschrift des Berufs- und Fachverbandes Heilpädagogik e.V., 2/2020

Rezension von Sybille Lenk

»Die Autorin leistet einen sehr wichtigen Beitrag, um einerseits stark belasteten jungen Menschen ein pädagogisches Angebot zu unterbreiten und andererseits professionell Tätigen einen Verstehenszugang zu der komplexen Thematik dieser Kinder und Jugendlichen zu eröffnen. Da der Leidensdruck meist auf beiden Seiten groß ist, ist man bei der Entwicklung von Konzepten gut beraten, sich auf die Erkenntnisse der psychoanalytischen Pädagogik zu beziehen…«

Socialnet.de am 30. April 2020

Rezension von Gertrud Hardtmann

»Das Buch ist gut geeignet, die Tradition der psychoanalytischen Pädagogik kennenzulernen…«

Socialnet.de am 2. April 2020

Rezension von Manfred Gerspach

»Der vorliegende Band gewährt einen sehr lebendig gestalteten Blick auf erste beeindruckende Versuche der aufblühenden Psychoanalytischen Pädagogik, mit als ausgesprochen schwierig geltenden und ausgegrenzten Kindern und Jugendlichen verstehend zu arbeiten – weil ihre agierten Symptome als metaphorische Sprache verstanden werden können, die es gilt ins Bewusstsein zu heben. An dieser Aufgabenstellung hat sich nichts geändert, und der Leser/die Leserin wird neugierig gemacht, sich diesen früh dokumentierten Arbeiten von Aichorn, Bernfeld und Redl zuzuwenden und ihren Reichtum zu entdecken, der in einer verblüffenden Aktualität gründet…«