Max Michelson

Stadt des Lebens, Stadt des Sterbens

Erinnerungen an Riga

Cover Stadt des Lebens, Stadt des Sterbens

Reinlesen mit libreka!

EUR 22,90

Sofort lieferbar.
Lieferzeit (D): 2-3 Werktage

Buchreihe: Haland & Wirth

Verlag: Psychosozial-Verlag

238 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

Erschienen im Juli 2007

ISBN-13: 978-3-8980-6557-3, Bestell-Nr.: 557

Max Michelson erzählt aus der Sicht eines Überlebenden die bewegende und erschütternde Geschichte seiner Familie während der sowjetischen und deutschen Besatzung Lettlands sowie des Holocausts. Aufgewachsen in einer wohlhabenden Familie in Riga erlebt er 1940, mit 15 Jahren, die Annektierung Lettlands durch die UdSSR mit ihrer Nationalisierungspolitik und dem Stalinterror. 1941 wurde die Familie durch den Einmarsch der Nazis in die SU auseinander gerissen. Michelson verlor seine gesamte Familie durch die Nazi-Gräueltaten und wurde Zeuge der Unmenschlichkeit des Genozids und des Krieges. Seine Aufzeichnungen sind sowohl für Historiker Osteuropäischer Geschichte und des Holocausts als auch für den allgemein interessierten Leser von Interesse.


»Mit jeder Denkschrift eines Überlebenden lernen wir Rigas tragisches Schicksal besser kennen. So auch durch Max Michelsons Buch, das aufgrund seiner ergreifenden und bewegenden Ereignisse von jedem gelesen werden sollte, der mehr über das Leben und den Tod einer jüdischen Gemeinschaft (…) wissen will. Gleichzeitig ist es auch eine Geschichte vom Mut und der Wiedergeburt eines jungen Mannes, der seinem Überleben einen Sinn geben will.« Elie Wiesel

»Max Michelson schenkt uns ein außergewöhnlich sachliches Buch, in dem er gleichwohl die schmerzvolle Auslöschung seiner großen und erfolgreichen Familie unter der Knechtschaft lettischer Kollaborateure und sadistischer SS Männer darstellt. Indem Michelson dieser qualvollen Erfahrung, über die er den größten Teil seines Lebens geschwiegen hat, eine Stimme verleiht, hat er nicht nur eine hingebungsvolle Gedächnisleistung vollbracht, sondern uns gleichzeitig detailliert den Horror des Massakers im Rigaer Getto nahe gebracht und alle die unglaublichen Ereignisse (er spricht von Zufällen), die es ihm ermöglichten, als 21 jähriger Mann zu überleben.« – Professor John L. Heinemann, Universität von Boston

In der Baltischen Stunde von Radio Weser.TV vom 11. Mai 2010 besprach Albert Caspari das Buch. Hier können Sie sich die Sendung als mp3-Datei herunterladen.

Inhaltsverzeichnis

[ einblenden ]


Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Danksagung

Erster Teil: Meine jüdische Kindheit –
Lettland während der Vorkriegszeit
1 Meine Familie
2 Oma Emma
3 Die Jüdische Gesellschaft
4 Mein Vater
5 Meine Mutter und unser Zuhause
6 Großmutter Sophie und die Griliches Familie
7 Sylvia
8 Meine Tanten und Onkel
9 Thea, Arthur und Manfred Peter
10 Sommer in Jurmala
11 Meine Schulzeit
12 Die sowjetische Besatzung Lettlands

Zweiter Teil: Der Krieg und die Nachkriegsjahre
13 Deutschland greift die Sowjetunion an
14 Die Nazis besetzen Riga
15 Das Rigaer Getto
16 Die Aktion: Die Zerstörung des Rigaer Gettos
17 Das Kleine Getto
18 KZ Kaiserwald
19 KZ Stutthof
20 Polte-Werke in Magdeburg
21 Die Befreiung
22 Wieder ein Mensch
23 Auf der Suche nach Angehörigen
24 Ein neuer Anfang in der Neuen Welt
25 Ein neues Leben

Literaturverzeichnis

Rezensionen

[ einblenden ]

Tribüne

Rezension von Roland Kaufhold

»Michelson lässt das Schicksal der großen jüdischen Gemeinde Rigas, welche für viele Jahrzehnte vollständig ausgelöscht war, schrittweise vor unserem Auge entstehen…« [mehr]